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Warum können oder wollen unsere Gemeindevertreter nicht rechnen?

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Nein, das ist kein Vorwurf, nur eine Frage. Sie wird gleich beantwortet und wie immer geht es um ihre Entscheidung, neuem Siedlungsbau ihre Stimme zu geben. Bis auf Ausnahmen, die viel gescholtenen "Bürger für Ahrensfelde", die ihrem Namen alle Ehre machen. Ich habe ja schon einmal gesagt, dass ich eine Sendung beim Rundfunk hatte, die recht erfolgreich war und "Gedanken um Zahlen und Begriffe" hieß. Und seitdem kann ich es mir nicht abgewöhnen, Verschiedenes durchzurechnen, schöne oder unschöne Begriffe unter die Lupe zu nehmen. Aber bleiben wir dieses Mal bei den Zahlen. Die Gemeindevertretung hat beschlossen, dass Investor Winter an der Birkholzer Allee auf 11 Hektar sein Winterdorf, wie ich es nenne, bauen lassen darf. Ganz abgesehen davon, dass kluge Leute in der Gemeinde das als Schlüssel für das Tor sehen,  die ganzen 31 Hektar bis zur Ahrensfelder Straße zuzubauen. Auch geht es diesmal nicht um den Verlust von Pflanzen und Tieren, von Mikroorganismen und den...

Reisefreiheit - aber nicht mehr heute und nicht mehr überall hin

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Ein sehr nachdenklicher Beitrag zum Internationalen Tag der Urlaubsplanung am 11. Januar. Einst habe ich sie in unserer 17Millionen-Republik so manches Mal vermisst, die Freiheit, nach Paris zu reisen, die Schätze des Louvre mit der Mona Lisa von Leonardo da Vinci zu bestaunen oder auf dem Friedhof  Père-Lachaise an Heines Grab ein paar Blumen vorbei zu bringen und den Malern auf dem  Place du Tertre in Montmatre über die Schultern zu schauen. So sehr mich auch die Weiten Russlands, der Baikal und die Taiga gefangen nahmen, die Tretjakow-Gallerie in Moskau und das Ballett vom Petersbu rger Marinskij-Theater, ich wollte alles sehen. In Florenz die Uffizien mit der "Geburt der Venus" von Botticelli oder Raffaels "Madonna mit dem Distelfink", im Prado in Madrid den "Garten der Lüste" von Hieronymus Bosch. Es war einfach nicht möglich, zu jener Zeit.  Stacheldraht und Beton versperrten den Weg westwärts zu den Wünschen und vielleicht auch Träumen. Und als dies...

Geht es 2026 weiter im Bürgerdialog?- Aber sicher!

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Ja, ich habe geschrieben, dass sich im neuen Jahr wenig bei uns ändern wird. Es sind die alten, besser gesagt gleichen Leute, sowohl oben im Rathaus als auch in der Gemeindevertretung. Das muss ich ein wenig revidieren. Für den Bürgerdialog, für die Anwohner der Siedlung Goethestraße ist das ein Jahr, in dem sich einiges verändern muss, zum Besseren. Es geht dabei vordergründig nicht um ein neues Schallgutachten, die Lärmbelästigungen der Anwohner durch den Spiel- und Trainingsbetrieb auf den Grün-Weiß-Plätzen werden von niemanden mehr bestritten. Also geht es jetzt um wirksame Schallschutzmaßnahmen und dabei um die beste, heißt langfristige, ökologisch sinnvolle, machbare und finanziell tragbare Lösung. Also Schallschutz und da ist eine Wand unser Favorit, nicht mehr und nicht weniger! Ändern muss sich auch der Trainings- und Spielbetrieb auf allen drei Plätzen. Wie uns die Verantwortlichen des zuständigen Fußballverbandes mitgeteilt haben, ist Grün-Weiß-Ahrensfelde nicht nur Herr auf...

Das neue Jahr und keine hohen Erwartungen in Ahrensfelde

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Es geht schon wieder los, der Hauptausschuss und der "Bauausschuss" fallen erst einmal aus. Na, was denn sonst! Also, da sieht es nicht all zu rosig aus 2026. Nicht privat, da kann ich nicht klagen. Nein, es geht um Ahrensfelde, um Fortschritte für ein Ahrensfelde, auf das die Nachbarn neidvoll blicken, weil hier   die Bürger als Souverän von ihrer Gemeindevertretung achtungsvoll vertreten werden. Hier, da eine neue Zeit anbricht, wo der vergessene Verhaltenskodex endlich verwirklicht wird, und andere Ideen und Meinungen akzeptiert und diskutiert werden, um die besten Lösungen gestritten wird und im Vorfeld der Entscheidungen ein breites Votum der Bürger eine Rolle spielt. Da Fraktionen, sich ihrer Wahlversprechen erinnern, die eigentlich alle in vielen Punkten gleich waren. Die Mitsprache der Bürger zu fördern, die Umwelt zu schützen, die Lebensqualität auf vielen Gebieten zu verbessern, sei es im öffentlichen Nahverkehr, im Radwegebau zwischen den Ortsteilen, bezahlbaren ...

Ein gutes, friedliches, menschliches und glückliches 2026

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  Wir nehmen Abschied von einem Jahr, dass mit so viel Hoffnungen begonnen hatte und so viel Enttäuschungen brachte. Ob im Gaza-Streifen oder in der Ukraine, in Syrien oder am Horn von Afrika, ob in Venezuela oder Afghanistan. Ja, auch hierzulande war Vertrauen und Zuversicht in eine neue Regierung vieler Orten groß, die so viel Versprechungen vor der Wahl gemacht hatte und noch mehr nach der Wahl gebrochen hat. Ein nie dagewesener Wahlbetrug unter dem Applaus oder dem Stillhalten der Grünen und der Linken. In Deutschland blieben auf der Strecke  Diplomatie bei Konflikten, Anstand und Ehrlichkeit, Wahrheit, Freiheit der Medien und der Meinung, Bildung und Gesundheit und der millionenfach erklärte Willen des Volkes.   Auf der Strecke blieben Frieden und Völkerverständigung rund um den Erdball; droht von Irren angeheizt und propagiert die Gefahr eines Nuklearkrieges, der die menschliche Zivilisation, die sich in tausenden Jahren vervollkommnete, in wenigen Stunden vernich...

Göttin Demeters Besuch in Ahrensfelde - fast ein modernes Märchen

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Es begab sich einmal, dass die Göttin Demeter, der Zeus den Feldbau und die Tierzucht übertragen hatte, sich vom Olymp hernieder ließ, um einmal zu schauen, nachdem so viel Jahre vergangen waren, seit Prometheus mit seiner Gutthat die Menschen und Tiere erschaffen hatte, was aus ihnen so geworden sei. Und es geschah, dass sie ausgerechnet in Ahrensfelde niederkam, unweit des landwirtschaftlichen Totalverderbnis Bärlin/Cölln, denn Hunde und Katzen gehören nun einmal nicht zu den Tieren, die sich zwar vermehren, aber nicht  der Menschen Nahrung sein sollten. Jedenfalls nicht in Teutonicum.  In einem Flecken namens Lindenberg traf sie auf den Gelegenheitsbauern Wilfried, und wunderte sich, was der für niedertächtig Kühe neben dem Federvieh hatte. Er fütterte sie mit Gehauenen, was er Heu nannte. Und Wilfried entschuldigte sich, dass er ja des Amtes Bürgermeister war und seine Milch von seinem Salär locker im Supermarkt kaufen konnte. Was ist ein Supermarkt, wollte sie fragen, abe...

Friedliche Weihnachten überall und immer

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Ich wünsche allen meinen Lesern, ja allen Ahrensfeldern ein frohes, glücklichen, besinnliches  und vor allem friedliches Weihnachtsfest. Nicht nur in diesem Jahr, sondern immer und überall. Das sage ich, weil ich mehr im Ausland als zu hause gelesen werde. Also MIR, Peace, Schalom, Héping, Paix, Shanti  und Paz. Frieden, das hängt weder von Trump oder Putin ab, nicht den Kriegsfanatiker der NATO Rutte oder dem Verweser des faschistoiden Korruptionsstaates Selensky. Nein, für uns Deutsche einzig allein von den  Stipendiaten der Konrad-Adeneuer-Stiftung, den CDU-Oberstleutnanten der Reserve Kiesewetter und Wadepuhl, dem Fahnenjunker d. R. Merz und ihren militärischen Vorgesetzten, dem Obergefreiten der Reserve Boris Pistorius.  Wir haben uns in der DDR damals geschworen, Schwerter zu Pflugscharen zu machen, also dem Krieg die Waffen umzuschmieden, nun auch die von Rheinmetall, und Thyssen Krupp. "Stille Nacht" ließen 1914 britische und deutsche Soldaten spontan nicht n...