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Die neue Chance für die Ortsumfahrt - der geheime Operationsplan Deutschland

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Ein neues Dokument macht die Runde, jedenfalls die Kunde davon, denn es ist geheim. Es geht um den Operationsplan Deutschland. Und da kann es fix gehen mit unserer Ortsumfahrung. Denn Planungen werden verkürzt, Kommunen werden erst gar nicht befragt, und den Verbänden wie NABU sind Widersprüche nicht möglich. Ja, es geht um militärische Infrastruktur. Aber das ist nichts Neues, denn b ereits seit Jahren wird die Infrastruktur im Interesse der Armee ausgebaut – zum Beispiel Straßen, Brücken, Schienen.   Im Operationsplan Deutschland , der wohl ganze 1.000 Seiten umfasst, soll stehen, wie sich die Bundeswehr zusammen mit der NATO auf den Krieg gegen Russland vorbereitet.  Anfang Juni 2026 bei der Interschutz-Messe  in Hannover plauderte gut gelaunt  Generalleutnant André Bodemann unter dessen Leitung der OPLAN erstellt worden sei, aus dem Nähkästchen. Kein Subalterner, sondern ein Mann ganz oben der Uniformträger. Und Bodemann ist Stellvertreter des Befehlshabers ...

Notizen aus Ahrensfelde - Refill-Wasser allein für jedermann ist kein Alibi

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Die Hitze schlägt unbarmherzig zu. Ich hatte ja vor Kurzem mit dem Beitrag "Warten auf den ersten Hitzetoten" erneut angemahnt, dass Verwaltung und Gemeindevertretung endlich etwas zum Schutz der Einwohner vor extremer Hitze tun sollten. Wiederum, denn dazu hatte ich die Gemeindevertretung schon vor eineinhalb Jahren, leider vergeblich mit einer Petition aufgefordert. Die Stimme der Vernunft, liebe Leute, ist zwar leise, aber sie ruht eben nicht, ehe sie gehört wird, entlehne ich Freuds Worte. Sie scheint gehört zu werden. Denn nun präsentierte Bürgermeister Wilfried Gehrke im Amtsblatt die Refill-Aktion. Jeder, der ins Rathaus kommt, mit Anliegem oder nur so vorbei, kann dort seine Trinkflasche mit frischem Leitungswasser füllen. Wunderbar, das ist doch was, ganz ehrlich.  Aber das kann doch nur der Beginn seil, denn es ist doch im wahrsten Sinne des Wortes nur ein Tropfen auf die durstigen Seelen. Na und ein großzügiges  Geschenk des Bürgermeisters ist es auch nicht, denn d...

Notizen aus der Provinz - LaCaire oder der Fall Christian Gräff

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  Die Geschichte der CDU Berlin ist auch eine Geschichte der Bauskandale, von Bestechungen, erzwungenen Rücktritten, Filz, und Vetternwirtschaft. Droht diese Welle auch zu uns herüber zu schwappen? Dem Ortsbeirat Ahrensfelde lag eine sogenannte Diskussionsgrundlage vor, jetzt auch in der Gemeindevertretung, um   die Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens in der Dorfstraß e 6/7 vorzubereiten . Das stößt doch auf Interesse, gab es doch schon zahlreiche Bewerber für das Filetgrundstück in der Dorfstraße, nebenan, wo aus ungeklärten Gründen der Ledo-Markt abgebrannt ist. Wer ist diesmal der Interessent? Wer verspricht sich hier eine goldene Nase? In den Unterlagen ist von einer LaCaire GmbH die Rede. Worte sind Schall und Rauch, besonders, wenn es französisch klingt und Kalkstein bedeutet oder die ägyptische Hauptstadt so bezeichnet.  Nun ist es meine Angewohnheit und berufliche Neugier, Dingen auf den Grund zu gehen und hinter den Namen zu schauen. Einer der beiden Geschä...

Neues aus der Provinz- Meisterstücke der Fraktion AWG/BVE oder was?

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Saure Gurkenzeit, Ferienzeit. Leerlauf. Finanz- und Hauptausschuss sind schon ausgefallen. Am 14. Juli war das Juni-Amtsblatt im Briefkasten. Dafür nur beim Nachbarn das vom Juli. Ja, die Hitze. Nun wird behauptet, ich würde mit meiner Kritik einseitig der Fraktion AWG/BVE Unrecht tun. Nein, aber andere Fraktionen, ich denke da an BVB/Freie Wähler oder Links-Grünes Bündnis, finden in der Gemeindevertretung einfach, was Ideen und Anträge betrifft,  nicht statt. Also was soll ich darüber schreiben über das Nichts?  Da müsste ich mir etwas aus den Fingern saugen, etwa die Geschichte vom Niedergang der Fraktion BVB/Freie Wähler von einer konstruktiven, belebenden Fraktion in die Bedeutungslosigkeit. Aber wenn interessiert das schon? Bei der AWG/BVE ist das anders. So hat sich einer der aktiven Nichtfraktionsmitgieder mit einer Frage an die Bahn gewandt, warum das Signal der Züge des R25 vor dem Bahnübergang Lindenberger Straße zu laut und überhaupt zu lange sei. Die Antwort kann s...

Neues aus der Provinz - Eine Hauspostille der AWG für die Blaue Tonne?

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Abgesehen davon, dass an meinem Briefkasten "Keine Werbung" steht, hat mir die Ahrensfelder Wählergemeinschaft ein Flyer eingeworfen. Das ist Werbung in eigener Sache. Nun, bevor er in der blauen Tonne landet, sie ist Papiermüll gewohnt, will ich auf einige Sachen aus diesem Papierchen eingehen.  Da wird sich der Bauch bepinseln, größte Fraktion mit 6 Sitzen in der 23köpfigen Gemeindevertretung zu sein. Das dass erstens ein Wahlbetrug war, wird verschwiegen. Sie haben vor der Wahl nicht informiert, dass AWG mit dem Bürgerverein Eiche eine Fraktion bilden werden. Sie haben sich nur zur "größten Fraktion" zusammengeschlossen, so wird geunkt, um nicht der AfD wenigstens zwei Ausschussvorsitzende zubilligen zu müssen, deren Fraktion fünf Mitglieder hat. Die wurden mit dem weniger einflussreichen Sozial- und Kulturausschuss abgespeist. Also stinkt die Prahlerei mit den stellvertretenden Ausschussvorsitzenden zum Himmel.  Und noch ein dicker Hund. Der Vorsitzende der Geme...

Irrt der Mensch, so lange er lebt? Das frage ich in und für Ahrensfelde

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Vorweg, wir alle irren uns, das   liegt in unserer Entwicklung. Die Erde war lange eine Scheibe und dann, als die Kugelform entdeckt und anerkannt wurde, glaubten die Menschen, dass sich alles um die Erde und um uns Erdbewohner dreht. Sicher auch in Ahrensfelde, denn die Bauern, denn um nichts anderes handelte es sich bei den ersten Siedlern, waren nicht besonders gebildet. Aber das hatten sie mit den Bischöfen und Rittern gemein. Die aber waren nur so schlau, den Bauern einzureden, dass sie das abzugeben hatten, was die im Schweiße ihres Angesichts erarbeitet hatten. Und wenn nicht freiwillig, dann mit Gewalt. be Bauern bei der Abgabe - Mittelalter Stich, Verfasser unbekannt Aber genug der Geschichte. Ich wohne erst eine Generation in Ahrensfelde und mein erster großer Irrtum war, zu denken, dass Ahrensfelde eine ländliche, solidarische Gemeinde in einem gesundem, naturnahen Umfeld sein   würde. Das war sie auch damals nicht mehr. Meine Siedlung war eigentlich mit ihren 125...

Neues aus der Provinz - ein erster kommunalpolitischer Nachruf für Wilfried Gehrke als Bürgermeister

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Ja, für viele jungen Ahrensfelder ist die Gemeinde nicht vorstellbar ohne Bürgermeister Gehrke. Sie kennen nichts anderes. Aber es gab eine Zeit vor Wilfried Gehrke im Amt und es wird eine Zeit ohne ihn im Rathaus geben. Bürgermeister Gehrke, dem schon ein knappes Drittel der Stimmen aller wahlberechtigten Ahrensfelder 2019 reichten, um ins Amt gewählt zu werden, ist 65 Jahre alt. Ich glaube, ja ich hoffe, dass er 2027 nicht noch einmal zur Wahl antritt. Zeit also, dem CDU-Politiker einen politischen Nachruf als Bürgermeister zu widmen. Mit einer Mütze Wehmut. Mein Verhältnis zu ihm ist, wie es so heißt, ambivalent. Anders gesagt, wir waren ⁰0weder Freunde noch wirkliche Feinde. Beiden liegt uns, das will ich von ihm doch stark hoffen, Ahrensfelde am Herzen. Mir mehr die Menschen, ihm mehr sein Ego und das Prahlen, etwa mit dem größten Sportverein Barnims, dem besten Umgang mit den Senioren indem sie ferngehalten werden von wirklicher politischer Teilhabe und als Bildungsgemeinde m...