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Irrt der Mensch, so lange er lebt? Das frage ich in und für Ahrensfelde

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Vorweg, wir alle irren uns, das   liegt in unserer Entwicklung. Die Erde war lange eine Scheibe und dann, als die Kugelform entdeckt und anerkannt wurde, glaubten die Menschen, dass sich alles um die Erde und um uns Erdbewohner dreht. Sicher auch in Ahrensfelde, denn die Bauern, denn um nichts anderes handelte es sich bei den ersten Siedlern, waren nicht besonders gebildet. Aber das hatten sie mit den Bischöfen und Rittern gemein. Die aber waren nur so schlau, den Bauern einzureden, dass sie das abzugeben hatten, was die im Schweiße ihres Angesichts erarbeitet hatten. Und wenn nicht freiwillig, dann mit Gewalt. be Bauern bei der Abgabe - Mittelalter Stich, Verfasser unbekannt Aber genug der Geschichte. Ich wohne erst eine Generation in Ahrensfelde und mein erster großer Irrtum war, zu denken, dass Ahrensfelde eine ländliche, solidarische Gemeinde in einem gesundem, naturnahen Umfeld sein   würde. Das war sie auch damals nicht mehr. Meine Siedlung war eigentlich mit ihren 125...

Neues aus der Provinz - ein erster kommunalpolitischer Nachruf für Wilfried Gehrke als Bürgermeister

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Ja, für viele jungen Ahrensfelder ist die Gemeinde nicht vorstellbar ohne Bürgermeister Gehrke. Sie kennen nichts anderes. Aber es gab eine Zeit vor Wilfried Gehrke im Amt und es wird eine Zeit ohne ihn im Rathaus geben. Bürgermeister Gehrke, dem schon ein knappes Drittel der Stimmen aller wahlberechtigten Ahrensfelder 2019 reichten, um ins Amt gewählt zu werden, ist 65 Jahre alt. Ich glaube, ja ich hoffe, dass er 2027 nicht noch einmal zur Wahl antritt. Zeit also, dem CDU-Politiker einen politischen Nachruf als Bürgermeister zu widmen. Mit einer Mütze Wehmut. Mein Verhältnis zu ihm ist, wie es so heißt, ambivalent. Anders gesagt, wir waren ⁰0weder Freunde noch wirkliche Feinde. Beiden liegt uns, das will ich von ihm doch stark hoffen, Ahrensfelde am Herzen. Mir mehr die Menschen, ihm mehr sein Ego und das Prahlen, etwa mit dem größten Sportverein Barnims, dem besten Umgang mit den Senioren indem sie ferngehalten werden von wirklicher politischer Teilhabe und als Bildungsgemeinde m...

Der geheim gehaltene Offene Brief aus den USA an Kanzler Merz und eine alte Rede Putins

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Ja, schon wieder Politik, die mit Ahrensfelde nichts zu tun hat. Falsch, alles hat mit allem zu tun, denn es geht in diesem Brief um Krieg und Frieden. Und das geht uns doch hoffentlich alle an. Viele sind im Fußballfieber. Aber es gibt noch andere wichtige Ereignisse, die unsere gelenkten Medien regierungstreu und wissentlich verschweigen.  Jeffrey Sachs hat an Friedrich Merz einen Brief geschrieben. Zunächst zum Absender des Briefes, denn den Adressaten, Bundeskanzler Merz kennen wir, oder glauben ihn zu kennen. Den Brief kommt von Jeffrey D. Sachs, einem honorigen Professor der Columbia University. Kein Nobody, der sich wichtig machen will, sondern  Starökonom, einst als Sonderberater der UN, für den IWF, die Weltbank, die OECD sowie die WTO tätig. Dieser international anerkannte Diplomat fordert mit klugen Argumenten  Bundeskanzler Merz auf, sofort eine diplomatische Initiative gegenüber Russland zu ergreifen, um eine weitere Eskalation des Ukrainekriegs bis hin zu ei...

Neues aus Ahrensfelde - Warten auf den ersten Hitzetoten?

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Ja, es scheint so, oder? Ich frage mich ernsthaft, wann müssen wir auch hier den ersten Toten beklagen, der Opfer dieser anhaltenden Hitze geworden ist? Jetzt schlägt die Sonne wieder erbarmungslos zu und warnt uns, dass es nun von Jahr zu Jahr wärmer und heißer werden kann. Und unsere Gemeindevertretung? Sie tut nichts! Zumindest kann sie nicht sagen, sie war nicht aufgefordert, etwas zu unternehmen. Meine Petition wurde mit lauwarmen Worten von der Verwaltung inspiriert beantwortet und dem Versprechen, etwas zu tun. Ich sehe förmlich schwarz, denn es blieb bei vertröstenden Worten, wie so oft. Ja, diese Truppe, die sich alle vier Wochen jeden Montag trifft, verweigert sich diesem Thema der Vorsorge für die Schwächsten in unserer Gemeinde, für die Kleinsten und die Ältesten, deren Gesundheit in diesen Tagen der Gluthitze auf eine harte und lebensbedrohliche Probe gestellt wird. Gut, Hitze ist für das Denkvermögen nicht gerade förderlich. Aber das geht ja schon seit Monaten so, auch al...

Wenn die Russen keine Lust haben, Krieg gegen uns zu führen, was dann?

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Genau das fragte mich ein Freund, weil er mich als sogenannter Russlandkenner schätzt, der schon etliche Bücher über das Land veröffentlicht hat. Dass ich so Einiges über die Russen weiß, ihre Art zu leben und zu lieben und vor allem ihre Kunst, Kultur, Sitten und sonst noch was. Ja, eine gute Frage und ich weiß nicht, ob ich der Richtige für eine Antwort bin. Natürlich geht es nicht um Lust oder Unlust, sondern um die militärische Absicht. Ich versuche es auf meine, einfache Art, die jeder versteht. Und der 85. Jahrestag des Überfalls des faschistischen deutschen Staates auf die Sowjetunion scheint dafür kein schlechtes Datum.  Nun hat der russische Außenminister Lawrow, ein Diplomat alter Schule,  schon ein paar Mal öffentlich verkündet, dass die Russen nicht vorhaben, irgend ein Staat in Europa und auch nicht Deutschland anzugreifen. Sie wollen es völkerrechtlich unterschreiben. Nun, das kann, so westliche Militärstrategen, ein Trick sein, eine Lüge vielleicht, um uns in Si...

Ein Glück - die Gemeindevertretung hat so gut wie nichts Problematisches beschlossen

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Wieso Glück, habe ich nicht immer angemahnt, dass die Gemeindevertretung aktiver Probleme angeht. Richtig. Aber inzwischen atme ich regelrecht auf, wenn keine problematischen Beschlüsse gefasst werden. Natürlich braucht unsere Gemeinde Lösungen für die Entwicklung, sie braucht Visionen und Zukunftsperspektiven. Aber wenn das Ausbleiben von Entscheidungen von mir als gute Nachricht gefeiert wird, dann spricht das nicht gerade für unsere Vertreter im Dorfparlament.  Denn in den vergangenen Beratungen wurden Beschlüsse gefasst, die das Leben in der Gemeinde nicht gerade besser machen. Es wurde im Mai der Startschuss zum Bauvorhaben der evangelischen Kirche EKBO entlang der Lindenberger Straße gegeben. Für die Glaubensgemeinschaft vielleicht ein Grund zum Feiern, für uns Selters statt Sekt. Land- und Forstwirtschaft protestierten gegen die Versiegelung von Ackerland, gegen Abholzung eines Wäldchens und Umweltverbände gegen die Vernichtung eines Habitats von geschützten Pflanzen und Tie...

Am 85. Jahrestag des Überfalls Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion

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