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  Heute will ich einmal eine ganz einfache Frage stellen. Was denken Sie, liebe Leser, welche Schwerpunkte sich die einzelnen Fraktionen für diese Wahlperiode vorgenommen und benannt haben? Genau diese Frage habe ich öffentlich in der Gemeindevertretung gestellt. Ja, und ich bin noch weiter gegangen und habe nach den Prioritäten der Gemeindevertretung insgesamt in dieser Wahlperiode gefragt. Denn es gibt doch jede Menge Baustellen von der Ortsumfahrung, dem nicht sehr bürgerfreundlichen öffentlichen Nahverkehr, von notwendigen Radwegen wenigstens zwischen den Ortsteilen  und Ahrensfelde, dem administrativen Zentrum, der unzureichende medizinische Versorgung als Daseinsfürsorge, dem fehlenden und notwendigem Hitzekonzept für die Anpassung an den Klimawandel, dem zunehmenden Verkehrschaos auf der Dorfstraße und der Lindenberger Straße mit Lärm und Feinstaub, der Schallschutz für die Anwohner des Goetheviertels und der fehlenden modernen attraktiven Arbeitsplätzen, um die Pe...

Wie Ahrensfelde sein Mikroklima weiter versaut und nicht nur Bauern reich macht

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  Bedroht der Klimawandel unsere Zukunft? Ja, vor allem auch durch die. Vernichtung von Ernten durch Dürren. Und deshalb ist es frevelhaft und nicht gerade intelligent, Ackerland nicht für neue hitzebeständigere, etwa mediterrane  Kulturen zu nutzen, sondern sie für Siedlungen zu betonieren. So bescheuert wird doch niemand sein? Na da fragen Sie einmal die Gemeindevertretung Ahrensfelde. Jeder hört und entscheidet ohnehin nur das, was er versteht. Ja, diese bittere Wahrheit ist natürlich schwerer zu ertragen, als eine wohlformulierte  Lüge. Etwa, dass wir das Wohngebiet Winterdorf an der Birkholzer Allee bräuchten, obwohl Bonava an der Kirschenallee noch nicht fertig ist, die EKBO entlang der Lindenberger Straße für 1.800 Neu-Ahrensfelder baut und in Eiche der halbe Parkplatz des Kaufparks umweltfreundlicher überbaut werden wird. Also denkt überhaupt ein Gemeindevertreter nach oder wird da überhaupt gedacht? Kaum, wenn ja, woran? Das Winterdorf ist überflüssig wie unsinni...

In Hiroshima sterben immer noch Strahlenopfer - aber 1945 und Japan sind weit weg für den Wertewesten

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Wieder ist der  Jahrestag des Abwurfs der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki durch die USA am 6. und 9. August 1945 da. Da können Historiker und Politiker sagen, was sie wollen: Japan war kapitulationsbereit und das wusste die Regierung der USA. Also waren die Bombenabwürfe vorsätzlicher Massenmord. Und heute? Noch nie in der Zeit seit diesem denkwürdigen wie verbrecherischem Datum waren wir einer nuklearen Katastrophe so nah, die die gesamte Menschheit auslöschen kann. Auf die nuklearen Risiken machte kürzlich eine Gruppe von Nobelpreisträgern mit der Deklaration von Rom aufmerksam, die ich vollen Herzens als Schriftsteller unterzeichnet habe. Da ich überzeugt bin, dass unsere "Qualitätsmedien" dieser Deklaration keine Zeile schenken und keine Minute, veröffentliche ich sie in großen Teilen.  "Die Menschheit steht an einem entscheidenden Wendepunkt ihrer Geschichte. Mehr als achtzig Jahre nach Beginn des Atomzeitalters und an der Schwelle zum Zeitalter der künstliche...

Ein Nachdenkereignis, das keines ist und dennoch eines sein müsste

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Ja, es ist 94 Jahre her und weder Linke, SPD  geschweige den CDU wollen sich an dieses Datum erinnern.  Was lernen die Schüler über Einstein? Richtig die Formel:  E = mc2  Und wenn der Lehrer noch einer mit Birkenstocksandalen ist, dann so manchen klugen Aphorismen-Bonbon. Über die Rolle und Verantwortung der Kernphysiker macht jetzt ein Einstein-Zitat bei Friedensfreunden die Runde: "Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen  kämpfen." Mit dieser Warnung, dass die Menschheit, so sie überlebt, sich in eine Steinzeit zurück bomben kann, wenn nicht Leuten bei uns wie Merz und Klingbeil, Kiesewetter, Hofreiter, Wadephul und Strack-Zimmermann die Entscheidungen in der Politik aus den Händen genommen wird, bin ich beim Thema und Jubiläum. Im Juli 1932 fand ein denkwürdigen Briefwechsel zwischen Albert Einstein und Siegmund Freund zum Thema: Warum Krieg? statt. Eine Fra...

Neues aus der Provinz - Ahrensfelde endlich in den Schlagzeilen, aber sicher ungewollt

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Ich gebe ja zu, es war ein Fehler, diese ominöse Wahl der AfD-Ortsvorsteherin Länger mit den Stimmen der SPD-Mitglieder Berger und des CDU-Freundes Salzmann versäumt zu haben, wo nach Medienberichten wieder einmal die "Brandmauer" zumindest auf kommunaler Ebene gefallen ist, Nicht ganz so spektakulär wie anno dazumal die Berliner Mauer. Dass es dieser ungeheure Vorgang bei uns dennoch in die überregionalen Medien und bis ins Brandenburger Parlament geschafft hat, ist auch aktiven Demokraten von Bürger für Ahrensfelde aus Lindenberg zu verdanken. Diese geballte Medienpräsenz wird Bürgermeister Gehrke, zudem CDU-Mitglied, der ansonsten gern in der Presse abgelichtet erscheint, nicht schmecken. Denn neben DIE ZEIT , dem Stern , dem TAGESSPIEGEL , der BZ , der Ostdeutschen Allgemeinden und natürlich unserer Märkischen Oderzeitung  haben diesen Fall der Brandmauer auch die führende deutsche Nachrichtenagentur dpa und der TV-Nachrichtensender ntv aufgegriffen. Mein  Blog wurde a...

Warum die fast korrekte Wahl des Ortsvorstehers Lindenberg doch wieder ein Skandal sein kann

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  Sauregurkenzeit. Von wegen! Die gibt es nicht in Ahrensfelde und erst recht nicht in Lindenberg. Ja, zu großen Teilen ist es wieder ein Déja-vu-Erlebnis. CDU und SPD haben, was kümmern sie die Beschlüsse ihrer Parteien, weder mit der AfD zusammen zu arbeiten, noch ihnen, wo auch immer, in den Sattel zu verhelfen, im Ortsteil Lindenberg AfD gewählt. Herr Salzmann (CDU) und Herr Berger (SPD) müssen, nach Adam Riese, Frau Freitag und Herr Richter unterstüzen AfD nicht, Frau Inka Länger (AfD) als neue Ortsvorsteherin von Lindenberg gewählt haben. Sie sich natürlich auch, versteht sich. Das hatten wir schon einmal, nur hieß der AfD-Mann Jürgen Heinicke, der bei seiner Wahl versprach, voller Freude das Vertrauen für das Amt mit Engagement für die Lindenberger und mit frischem Wind auszuüben. Ich war dabei und mir kamen vor Rührung fast die Tränen. Nun hat er jetzt kurz vor der Wahl das mit so viel Freude und Enthusiasmus erhaltene Amt hingeschmissen und ist zudem aus der AfD ausgetrete...

Die neue Chance für die Ortsumfahrt - der geheime Operationsplan Deutschland

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Ein neues Dokument macht die Runde, jedenfalls die Kunde davon, denn es ist geheim. Es geht um den Operationsplan Deutschland. Und da kann es fix gehen mit unserer Ortsumfahrung. Denn Planungen werden verkürzt, Kommunen werden erst gar nicht befragt, und den Verbänden wie NABU sind Widersprüche nicht möglich. Ja, es geht um militärische Infrastruktur. Aber das ist nichts Neues, denn b ereits seit Jahren wird die Infrastruktur im Interesse der Armee ausgebaut – zum Beispiel Straßen, Brücken, Schienen.   Im Operationsplan Deutschland , der wohl ganze 1.000 Seiten umfasst, soll stehen, wie sich die Bundeswehr zusammen mit der NATO auf den Krieg gegen Russland vorbereitet.  Anfang Juni 2026 bei der Interschutz-Messe  in Hannover plauderte gut gelaunt  Generalleutnant André Bodemann unter dessen Leitung der OPLAN erstellt worden sei, aus dem Nähkästchen. Kein Subalterner, sondern ein Mann ganz oben der Uniformträger. Und Bodemann ist Stellvertreter des Befehlshabers ...