In Hiroshima sterben immer noch Strahlenopfer - aber 1945 und Japan sind weit weg für den Wertewesten
Wieder ist der Jahrestag des Abwurfs der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki durch die USA am 6. und 9. August 1945 da. Da können Historiker und Politiker sagen, was sie wollen: Japan war kapitulationsbereit und das wusste die Regierung der USA. Also waren die Bombenabwürfe vorsätzlicher Massenmord. Und heute? Noch nie in der Zeit seit diesem denkwürdigen wie verbrecherischem Datum waren wir einer nuklearen Katastrophe so nah, die die gesamte Menschheit auslöschen kann. Auf die nuklearen Risiken machte kürzlich eine Gruppe von Nobelpreisträgern mit der Deklaration von Rom aufmerksam, die ich vollen Herzens als Schriftsteller unterzeichnet habe. Da ich überzeugt bin, dass unsere "Qualitätsmedien" dieser Deklaration keine Zeile schenken und keine Minute, veröffentliche ich sie in großen Teilen. "Die Menschheit steht an einem entscheidenden Wendepunkt ihrer Geschichte. Mehr als achtzig Jahre nach Beginn des Atomzeitalters und an der Schwelle zum Zeitalter der künstliche...