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Wann wird der Alexanderplatz umbenannt?

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  Das Russische Haus der Wissenschaft und Kultur in Berlin wird geschlossen, weil es nach den Scharfmachern der Russophobie ein Agentennest Putins sein soll. Beweise gibt es nicht, wie bei der Drohne am Leipziger Flughafen oder anderen Akten der Gewalt in Deutschland. Die Hardliner und ihre Schreibzunft jubeln. Zwar hatte die Bundesrepublik 2012 für 50 Jahre die Grundsteuer für das Kulturzentrum Russland übernommen, aber das können sie sich nun ja sparen. Oder auch nicht. Denn das Haus gehört der Russischen Föderation, wie die Botschaft Unter den Linden in Berlin. Mit der Aufkündigung des Vertrages werden von der Merzregierung weitere Brücken zwischen Berlin und Moskau abgebrochen. Aus dem beendet gedachten Kalten Krieg, der eigentlich nie zu Ende war, bahnt sich eine neue Eiszeit an. Die Schließung des Hauses verkündete Außenminister Wadephul ausgerechnet am 1. September, dem Tag, an dem Deutschland vor 93. Jahren den verbrecherischen II. Weltkrieg begann. Zufälle gibt es! Jolkafe...

Millionen Investitionen in Ahrensfelde - wir haben es ja - oder auch nicht?

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Der Urlaub ist vorbei. Was gibt es Neues in der Gemeinde? Nun wie jedes Jahr liegen Finanzpläne zur Beratung auf dem Tisch. Bei den Investitionen ist allerlei Interessantes zu lesen. Für 2028 sind die 1,176 Millionen für den Anbau an den Sozialtrakt von Grün-Weiß Ahrensfelde geplant. Entgegen der Beschwichtigung der Verwaltung, dass mit dem Förderanträgen der Gemeinde für den Golden Plan ja noch überhaupt nichts entschieden wäre. Das war wissentlich falsch. Für diese Investition von 2,1 Mio. Euro steuert der Verein lediglich 76.817,09 Euro bei. Bei  923.182,91 Euro Fördermittel kommt größte Batzen wieder, wie schon beim Sportplatz der Zukunft, aus der Gemeindekasse. Ich erspare mir jeden weiteren Kommentar, nachdem ich Grün-Weiß schon einmal als Fass ohne Boden bezeichnet hatte.  Interessant auch, dass 400.000 Euro 2028 für die Planung und den Bau für den Schallschutz zwischen den drei Sportplätzen und dem Goetheviertel vorgesehen sind. Nicht viel, auch weil in den Folgejahren...

Neues aus der Provinz - Demut - zweiter kommunalpolitischer Nachruf auf Bürgermeister Gehrke

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Heute will ich etwas beinahe Philosophisches über Amt und Demut schreiben. Es ist wieder eine rein persönliche Reflektion, wie ich Bürgermeister Gehrke in vielen Jahren erlebe. Im Kern beschreibt Demut eine realistische Selbsteinschätzung. Der demütige Mensch erkennt seine Fähigkeiten ebenso wie seine Grenzen an, ohne sich über andere zu erheben oder sich selbst geringzuschätzen. Ja, das wäre der Idealzustand und wir alle haben unsere Schwächen und Eitelkeiten. Demut bedeutet, das eigene Ego nicht zum Mittelpunkt der Welt, in unserem Fall Ahrensfeldes zu machen, sondern sich als Teil einer Gemeinschaft zu begreifen. Haben wir schon einmal erlebt, dass sich Wilfried Gehrke entschuldigt hat oder bekannte, dass er sich irrte? Nicht ein einziges Mal. Die Fähigkeit zur Selbstkritik scheint er verloren zu haben. Aber je ichbezogener unser Bürgermeister handelt, desto mehr setzt er sich selbst unter Druck, desto empfindlicher und oft lauter reagiert er auf vermeintlich ungerechte Kritik. Das ...

Neues aus der Provinz - Was der Bahnhofsvorplatz in Blumberg noch so offenbart

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Ja, liebe Mitbürger, Ahrensfelde, vielmehr der Sportverein Grün-Weiß hat einen Sportplatz der Zukunft und will weiter hoch hinaus, auch mit Hilfe von geschätzten 4,3 Millionen Euro Zuschuss aus der Gemeindekasse. Nun kann man mir als einstigen Olympiakader eine gewisse Sympathie für den Sport im Allgemeinen nicht absprechen. Als Gesamtberliner Meister im Ringen Griechisch-Römisch bekam ich damals eine Medaille und 50 DM. Aber das nur nebenbei in Sachen perspektivisches Denken. Mein Verein, BSG Empor Werner Seelenbinder trug nicht nur den Namen des sechsfachen Deutschen Meisters im Ringen, des antifaschistischen Sportlers, der im 1944 hingerichtet wurde. Sein Bruder Erich war mein Trainer. Nun wurde am Bahnhof Blumberg viel Geld in die Haltestellen des Busverkehrs und in Park + Right gesteckt. 600 Meter neue Straße,  49 Parkplätze, zwei Bus-Wartehäuschen, 7 LED-Straßenleuchten und Fahrradständer. Das war nötig. Die Fertigstellung wurde feierlich und in Anwesenheit der Presse gewürdi...

Vom Mut oder der Dummheit, sich als Bürger in der Gemeinde zu engagieren

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Auch im Bekanntenkreis wird mein Blog gelesen. Und bei dieser Gelegenheit wird mein Engagement für Frieden und ein normales, der Völkerverständigung zu Russland dienendes Verhältnis gewertet. Teils als Mut und teils liebevoll als Dummheit. Mut, weil in Deutschland selbst von amerikanischer Vizepräsidenten und internationalen Organisationen die Meinungsfreiheit hierzulande kritisch bewertet wird. Viele trauen sich nicht mehr offen zu reden. Es leben die im Grundgesetz garantierte Meinungsfreiheit!  Mein Wirken in der Gemeinde wird zwar anerkannt und zugleich belächelt. In Ahrensfelde gehört natürlich weniger Mut dazu, eigentlich keiner, nur Idealismus, weil ich von vornherein weiß, dass ich mir damit kaum Freunde mache, wenn ich gegen Filz, gegen Desinteresse gegenüber Bürgerwillen, gegen Ideenlosigkeit und Selbstgefälligkeit in der Gemeinde eintrete. Eigentlich doch nur, um das Leben in unseren Dörfern vitaler und lebenswerter zu machen und den Kindern und Enkeln eine noch bessere ...

Unfähigkeit und Unwille des Vereins GWA seine Versprechen gegenüber den Anwohnern einzuhalten

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Wieder einmal Lärm und Missachtung der Gesetze, wieder einmal Grün-Weiß. Eine unendliche Geschichte, die nicht nur mir auf die Nerven geht. Ja, kein Sonntag, an dem in der Ruhezeit künftige Möchtegernprofis, kaum der Mutterbrust entwöhnt, auf den Kunstrasenplätzen des Vereins Grün-Weiß-Ahrensfelde, die eigentlich der Gemeinbde gehören, so viel Geld haben wir schon in den Verein gesteckt und in den Rasen vergraben, missachten und glauben, sich sich über Gesetz und Ordnung hinwegzusetzen, um ihren Ligaträumen nachzugehen. Dutzende Anzeigen der genervten Anwohner stapeln sich im Ordnungsamt, die es sie kaum bearbeiten kann. Weiß die Vereinsführung um Sportsfreund Lachmann nichts von der Belästigung? Aber sicher. Kann oder will er nichts tun, obwohl doch Kameras gegen Vandalismus die Plätze überwachen? Gut, Vandalismus zeichnen sie nicht auf, aber Ordnungswidrigkeiten ohne Zahl. Ist es Unwille oder Unvermögen des Sportvorstandes? Aber sicher.  Weshalb soll, frage ich die Gemeindevertre...

Neues aus der Provinz - Braucht eine Gemeinde wie Ahrensfelde eine Identität

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Eine interessante Frage. Gerade jetzt, wo unsere Ausschüsse und die Gemeindevertretung im Urlaub sind, wo sozusagen saure Gurkenzeit ist, haben wir Zeit und Muße, so eine Frage zu stellen und versuchen, sie zu beantworten. Nicht so ganz akademisch, sondern verständlich, menschlich. Ich sage absolut ja, so wie jeder Mensch seine Identität hat, so muss es auch eine Gemeinschaft und ein Ort haben. Was und wie ich darüber denke, stelle ich erst einmal hintenan. Ich habe sie klugen und engagierten Mitbewohnern gestellt, so auch dem Archäologen Dr. Gebel.  Lesen wir, was Dr. Hans-Georg Gebel, ein honoriger und international geachteter Naturwissenschaftler  vom Institut für Vorderasiatische Archäologie der Freien Universität Berlin  aus Lindenberg dazu schreibt: " Gerade in Zeiten des Wandels braucht Ahrensfelde Identität und Identitätsförderung, sonst bleibt von der Gemeinde nur ein aufgeblähter Berliner Siedlungsrand mit Freiwilliger Feuerwehr, Fußballklub und verlorener Seele...