Das Kreuz auf der Frauenkirche in Dresden soll versöhnen - ich kann es nicht
Wieder ist es der 13. Februar, ein Tag, an dem ich froh sein müsste und es nicht sein kann. Es ist der Tag, als ich zum zweiten Mal geboren wurde. Wir waren in Berlin ausgebombt, wie es damals hieß. Unser Haus in der Stargarder Straße wurde von einer Luftmine britischer Bomber zerfetzt. Nicht um Soldaten zu töten oder gar Hitler, die Soldaten waren an der Front, Hitler im sicheren Bunker. Nein, Churchill wollte Frauen und Kinder töten. In unserem Keller, der notdürftig als Luftschutzraum eingerichtet war, überlebten die meisten Bewohner, ehe wir nach drei Tagen, wie ich später erfuhr, durch KZ-Häftlinge ausgegraben wurden. Ich mit ein paar Schrammen und nassen Hosen. Und ich fragte: Warum schmeißen sie Bomben auf mich,, was habe ich ihnen getan? Nur ein einziges Bild wurde damals mit mir aus den Trümmern gegraben Als Bombenopfer wurden wir und viele Berliner Frauen und Kinder Anfang Februar mit einem Zug ins scheinbar sichere Dresden evakuiert. Am 13. Febr...