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Die deutsche Sprache - ein zu schützendes Kulturgut und kein Trödel auf dem Basar

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Es ist mehr eine Grabrede zum Tag der Muttersprache. Migrationsfrenetiker mögen mir es verzeihen.  Ist die Sprache, ist unsere Sprache ein Kulturgut? Na aber sicher.  Eine Nation zeichnet sich durch eine gemeinsame Sprache aus. Nicht umsonst heißt es: Die Sprache ist die Seele eines Volkes und der Schlüssel zur Welt.  Gut, dass Abiturienten, wohlgemerkt deutsche, ein sehr einseitiges wie mangelhaftes Vokabular haben, liegt nicht nur an unserem katastrophalen Bildungssystem und einem grün-sozialpolitisch verbrämten Lehrkörper.   Die Pisa-Studie legt es offen!  Das auch. Aber ob bildungsarme Politiker im Bundestag oder einseitig juristisch geformt. ihre Reden als Vorbild der Nation sind arm an Originalität, bescheiden im Ausdruck, kläglich in der Wortwahl und im Wortschatz unterdurchschnittlich.  Hinzu kommt der Einfluss von Minderheiten, die das Gendern zum Diktat machen und das Deutsche zur Trottelsprache. "Wer seine Sprache nicht achtet und liebt, kann auc...

Nicht alles, was hell ist, ist eine Erleuchtung - Bürgerdialog 17

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Seit Jahren gibt es Klagen der Anwohner über die Beleuchtung der Kunstrasenplätze von Grün-Weiß Ahrensfelde (GWA). Und ebenso lange wird eine Beeinträchtigung, also Lichtverschmutzung bestritten oder wurde ein unzulänglicher Blendschutz angebracht. Ja, auch das ist ein wichtiges Thema des Bürgerdialogs, auch wenn der Lärmschutz im Vordergrund steht. Dass   Handlungsbedarf besteht, wird vor allem vom Vereinsvorsitzenden von GWA, Lachmann, assistiert von Herrn Schwarz, der für die Baupläne der Erweiterung des Sportplatzes der Zukunft seitens der Verwaltung verantwortlich ist, bestritten. Doch niemand machte sich die Mühe, einmal zu abendlicher Stunde den blendenden Tatsachen ins Auge zu sehen.  Das ist immer das gleiche Spiel mit uns Anwohners. Da werden bewusst falsche Angaben über Trainingszeiten und Lärmbelästigung gemacht oder das Leuchten   des Flutlichts bis in die Wohn- und Schlafzimmer abgestritten, weil es um das "Hätschelkind" Grün-Weiß Ahrensfelde geht. Da...

Eine Lanze für Grün-Weiß Ahrensfelde und einige Nachdenklichkeiten

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  Der Sportverein 1908 Grün-Weiß Ahrensfelde (GWA) ist einer der erfolgreichsten, wenn nicht der erfolgreichste im Kreis Barnim. Das ist gut für Ahrensfelde, zeigt es doch, welchen Stellenwert bei uns Sport genießt. Der Verein leistet also viel für Ahrensfelde, nicht nur für sein Image, sondern auch für den Freizeitsport in sportlicher und sozialer Hinsicht. Und daran haben viele freiwillige Sportfreunde einen nicht zu unterschätzenden Anteil. Aber auch die Gemeinde leistet viel für für GWA, lässt sich den Verein eine Menge kosten. Der Verein wächst und wächst wie seine Sportanlagen und irgendwann war die Größe erreicht, dass sich GWA nicht mehr selbst tragen kann. Das wird zum Problem. Von der unzumutbaren Belastung der Anwohner will ich nicht einmal reden. Nun hat der Verein vor, ein Jugend- und Seniorenhaus für schlappe 8,8 Mio. € zu bauen und erwartet von der Gemeinde dafür, obwohl unser Haushalt mehr als angespannt ist, wir sind sogar im Haushalt 2026 mit 1,5 Mio. € im Minus, ...

Das Kreuz auf der Frauenkirche in Dresden soll versöhnen - ich kann es nicht

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Wieder ist es der 13. Februar, ein Tag, an dem ich froh sein müsste und es nicht sein kann. Es ist der Tag, als ich zum zweiten    Mal geboren wurde. Wir waren in Berlin ausgebombt, wie es damals hieß. Unser Haus in der Stargarder Straße wurde von einer Luftmine britischer Bomber zerfetzt. Nicht um Soldaten zu töten oder gar Hitler, die Soldaten waren an der Front, Hitler im sicheren Bunker. Nein, Churchill wollte Frauen und Kinder töten. In unserem Keller, der notdürftig als Luftschutzraum eingerichtet war, überlebten die meisten Bewohner, ehe wir nach drei Tagen, wie ich später erfuhr, durch KZ-Häftlinge ausgegraben wurden.  Ich mit ein paar Schrammen und nassen Hosen. Und ich fragte: Warum schmeißen sie Bomben auf mich,, was habe ich ihnen getan? Nur ein einziges Bild wurde damals mit  mir aus den Trümmern gegraben Als Bombenopfer wurden wir und viele Berliner Frauen und Kinder Anfang Februar mit einem Zug ins scheinbar sichere Dresden evakuiert.  Am 13. Febr...

Neues aus der Provinz - was sonst noch passiert - heute aus Blumberg

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Der Skandal mit dem fehlenden Fußweg zu REWE, der auch aus Schilda sein könnte, hat ja endlich ein gutes Ende gefunden. Obwohl mir bis heute nicht klar ist, woran unsere Gemeindevertreter gedacht haben, als der Supermarkt beschlossen und der Kreisverkehr verschoben wurde. An die Blumberger und vor allem an die Senioren jedenfalls nicht. Auch am Finale durften die, die diesen Übergang erstritten hatten, nicht teilnehmen. So läuft das hier. Nur Bürgermeister Gehrke strahle in die Kamera. Wenn Graf Friedrich Ludwig von Arnim den damals schon honorigen Landschaftsgärtner Peter Joseph Lenné 1836 beauftragte, einem Konzept für den Schlosspark zu erarbeiten, dann feiert unser Blumberger Park in diesem Jahr, zumindest von den ersten schöpferischen Gedanken, sein 190. Jubiläum. Er wird in der Liste der bedeutendsten vom Lenné gestalteten Gartenanlagen in Deutschland unter den ersten fünf gezählt.  Peter Joseph Lenné - Goethe schrieb in einem  Brief über ihn: "Ich möchte wohl mit einem ...

Neues aus der Provinz - ahnungslos, aber entscheidungsfreudig - diesmal aus Eiche

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Es ist wie immer. Bar jeder Ahnung und Recherche haben unsere Gemeindevertreter dem Projekt Rechenzentrum Eiche zugestimmt. Trotz Widerstand zahlreicher Bürger aus Eiche. Auch ich habe die Risiken und die Unvernunft solcher Objekte nach gründlicher Recherche - schließlich war ich einmal Wirtschaftsjournalist -  mit unwiderlegbaren Fakten und Argumenten im Blog dargelegt und in der Gemeindevertretung öffentlich gemacht. Reaktion, keine. Ja es wurde sogar die Milchmädchenrechnung von der Wärmeversorgung aller öffentlichen Gebäude und von tausenden Häusern geglaubt. Dass das allein schon an der geringen Temperatur der Abwärme scheitert und der technischen Unrentabilität, ficht unsere Gemeindevertreter nicht an, diese allwissenden Eichner Experten wie die Frauen Tietz und Emmrich. Ach Leute, Nichtwissen ist keine Entschuldigung. Begreifen unsere Gemeindevertreter nicht, dass die Vorstellung des Projektes eine pure Werbeveranstaltung war. Ich kam mir vor wie bei einer Kaffeefahrt für di...

Neues aus der Provinz - was sonst noch passiert - diesmal in Ahrensfelde

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Das Aktuellste vorweg. Bei der Wahl zum Vorsitzenden des Hauptausschusses bei der Gemeindevertretung von Ahrensfelde hat sich im zweiten Wahlgang Frau Hübner (CDU) gegen Herrn Stock (AWG/BVE) durchgesetzt. Der   Finanz-ausschuss im Februar fällt aus. Hoffentlich nicht deshalb, weil keiner weiß, woher die 2,43 Millionen Euro für das sogenannte Jugend- und Seniorenhaus von Grün-Weiß-Ahrensfelde kommen sollen! Whiskey ist nun wirklich nicht das Nationalgetränk der Deutschen und auch nicht das erste harte Getränk, das über den Tresen in Ahrensfelde ginge, wenn es denn hier noch einen Tresen gäbe. Und dennoch haben es einige  Ahrensfelder geschafft, den schottischen Hochprozentigen zum Kulturgut auszurufen. Wie anders kann gewertet werden, dass die Arbeitsgemeinschaft Kultur nicht nur das Whiskeyfest zur Tradition erhebt, sondern auch noch als nationales Erbe feiert und als Begründung seines Antrags auf 5.000 Euro Förderung der Gemeinde anführt, obwohl für dieses verkostende Gelage...