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Neues aus Ahrensfelde - Skandal? Eine verdiente Watschen für die Gemeindevertreter

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Ich hätte sie herzen können, die junge Frau aus Eiche, die den Gemeindevertretern die Leviten las. Sie hat sich empört in der Einwohnerfragestunde zu Wort gemeldet, weil sich die Gemeindevertreter offensichtlich überhaupt nicht für die Fragen, Anregungen und Bedenken der Bürger interessierten. Sie plauderte miteinander, schrieben Mails, kramten in Unterlagen und zeigten größtenteils ein fast demonstratives Desinteresse an den Anliegen der Bürger. Ich hatte das in meinem Blog schon einige Male gerügt. Wieder die Frage: Ich das das Niveau unser Gemeindevertretung? Dieses Verhalten, liebe Leute, ist weder eine Zufälligkeit noch Kleinigkeit. Wie weit will die Vertretung unserer Bürger, denen wir unser Vertrauen entgegen gebracht und die Verantwortung für unser Wohl und Wehe anvertraut haben, in der Missachtung ihrer Einwohner und der gesetzlich geschützten Bürgerbeteiligung noch sinken? Nein, ich übertreibe nicht. Dazu bin ich zu oft Zeuge dieser Unsitte. Einige scheren sich einen Dreck um...

Petition gegen das Rechenzentrum im Ortsteil Eiche Teil II - macht es unser Leben in Ahrensfelde besser?

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Ich muss voran stellen, bei meinen Recherchen bin ich auf die Seite Baum und Klima gestoßen und werde auch, da ich zwar Wirtschaftsjournalist war, aber das waren noch andere Zeiten, auf die oben genannte Quelle mit Fakten und Argumente zurückgreifen. Ich gebe zu, dass ich, wie offensichtlich jeder Gemeindevertreter auch, mit den Unterlagen zum Rechenzentrum Eiche (RZ) glatt überfordert war. Ein paar hundert Seiten umfassen die Vorentwürfe, die fachlichen Untersuchungen samt Umweltbericht. Das hat wohl auch die Verwaltung bewogen, weithin ohne kritische Prüfung und Überarbeitung die Dokumente zur Entscheidung in die Gemeindevertretung zu geben. Und dort wurde getan, wozu die Mitglieder fähig waren. Sie stellten ihre Fragen zur Verständigung und erhielten ihrer Meinung nach, ausreichend erklärende Antworten. Genau wie zuvor im Ortsbeirat Eiche. Kein Wunder, die Antragsteller wollen auf den aktuellen Profitzug aufspringen und bauen und verdienen.  All das ist den Gemeindevertretern ni...

Notizen aus der Provinz - Eiche wehrt sich gegen ein Rechenzentrum 1. Teil

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  Auf der Tagesordnung der Gemeindevertretung im Oktober steht auch eine Petition aus Eiche gegen das geplante Rechenzentrum (RZ), die 321 Bürger unterzeichnet haben. Das sind mehr als 14 Prozent der Einwohner dieses Ahrensfelder Ortsteils. Eine beachtliche Bürgerschaft fordert den Stop des Projekts. Zwar hat Ortsvorsteherin Tietz versucht, den Bau des Rechenzentrums bar jeder Kenntnis durchzuwinken, weil die Investoren es in den buntesten Farben vorgestellt hatten. Lärmbelästigung, alles nicht so schlimm, es wird hinter Wällen verschanzt. Wasserverbrauch, nein, wir kühlen die Anlagen mit Luft. Energieverbrauch, wir bekommen den Strom, immerhin fette 100 MW, direkt aus Neuenhagen. Rechenzentren sind Energiefresser. Dass dieser horrenden Energiebedarf logisch die Preise für uns alle in die Höhe treibt, spielte beim Ortsbeirat keine Rolle. Der drittgrößte Betreiber von 150 RZ in 20 Ländern  NTT Global Data Centers gibt zu, dass es durch den Energiebedarf der RZ in Brandenburg au...

Neues aus der Provinz - wie sich Kurzsichtigkeit bei Entscheidungen rächt

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Bei uns in Ahrensfelde zeigt sich ein allgemein gültiges demografisches Problem. Die Geburtenrate sinkt dramatisch und gleichzeitig nimmt der Anteil älterer Einwohner zu. Wurden noch vor ein, zwei Jahren 100 Geburtsbäumchen bei uns gepflanzt, so waren es im vorigen Jahr gerade einmal 60. Ich will nicht spekulieren, warum Paare, verheiratet oder auch nicht, recht zurückhaltend mit einem Kinderwunsch sind. Natürlich spielt die katastrophale Wirtschaftssituation eine Rolle, die Ungewissheit vor der Zukunft und letztlich auch die Befürchtung, dass unsere verantwortungslosen Politiker, ob schwarz, rot oder grün, unser Volk in einen Krieg treiben wollen. Und welche Frau will schon ein Baby unter Schmerzen gebären, um es dann später als Kanonenfutter zu verlieren. Aber lassen wir das. Wir haben in Ahrensfelde unsere Kitas aus Bedarf ausgebaut in Lindenberg und Eiche. In Blumberg soll eine neue, leider am Ortsrand entstehen. Aber alles ist doch sehr kurzsichtig. Warum nicht so kompatibel, wenn...

Endlich ein Gutachten zum Lärm bei Grün-Weiß - aber ist es sein Papier und Geld wert?

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  Wie nennen die böse Zungen ein Gutachten, das auf Wunsch nicht gut beachtet, was es begutachten soll? Richtig, Sie wissen es. Ja, auf Druck der Anwohner der Goethesiedlung, deren Lebensqualität in dem Maße beeinträchtigt wird, wie der Verein Grün-Weiß 1908 Ahrensfelde wächst, hat die Gemeindevertretung dieses Problem, das schon 20 und mehr Jahre besteht, endlich erkannt und wieder auf die Tagesordnung gesetzt. Ein Bürgerdialog mit allen Beteiligten fand statt und wer da glaubt, der ist zu Ende, der hat nicht nur mit Zitronen gehandelt, sondern auch den Durchhaltewillen und die Intelligenz der Anwohner unterschätzt. Denn das schalltechnische Gutachten der Firma GENEST gibt viele verwirrende Daten und Dateien, Berechnungen vom grünen Tisch, die Anlass zu Überlegungen und Entscheidungen führen sollten. Aber grau ist alle Theorie. Sie lassen nicht nur die Bürger, bestimmt auch die Gemeindevertreter so schlau wie zuvor zurück. Das wirft jede Menge Fragen auf. Zu viel! Zunächst eine gr...

Neues aus der Provinz - zu teures wichtiges und weniger wichtiges Ehrenamt in Ahrensfelde?

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Weil weder im Hauptausschuss noch im Bauausschuss (außer H für Berlin) irgend etwas Interessantes auf der Tagesordnung steht, will ich ein angekündigtes Thema abarbeiten. Jedes Jahr im September stehen die Fördermittel der Gemeinde für Kultur, Sport und sonstige Vereine auf der Tagesordnung. Das sind freiwillige Ausgaben der Gemeinde, die sich dennoch das gesellschaftliche und ehrenamtliche Engagement seiner Einwohner etwas kosten lässt. Aus gutem Grund, denn das vitale Leben in den fünf Dörfern, ich scheue mich immer noch zu sagen Ortsteilen, denn das hat zu viel mit Teilung zu tun, wird durch dieses Engagement tausender Bewohner unserer Gemeinde bestimmt. Ja, und hier muss ich eine Lanze für Bürgermeister Gehrke brechen, er weiß das und betont das, so oft es angebracht ist oder auch nicht.  In diesem Jahr gibt es für 2027 Anträge für rund 515.000 Euro, weit mehr als 2026. Da waren es gerade so etwa 323.000 Euro. Gut, das kann aber nicht nur mit dem Jubiläum in Lindenberg zu ...

Neues aus der Provinz - Senioren abgeschoben oder einbezogen in Ahrensfelde?

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Ja, erwarten Sie von mir kein Klagelied, denn ich bin viel zu jung um mit 84 schon zu den Spielenachmittagen zu gehen oder dem Kaffeekränzchen in der Seniorenbegegnungsstätte. Es werden noch viele Seiten meiner Bücher geschrieben werden nach meinem Leitspruch: Nulla dies sine linea - keinen Tag ohne Zeile. Älter werden ist nichts für Feiglinge heißt ein Buch von Fuchsberger, als hätte er Ahrensfelde gekannt und den mangelnden Einfluss der Senioren auf die Kommunalpolitik. Das ignorieren ihrer Erfahrungen und des noch immer noch nicht verwirrten Wissens. Die politische Teilhabe wird seit Jahren verhindert und der Witz daran ist, auch von Leuten in der Gemeindevertretung, die schon im Rentenalter sind. Ist das schon das erste Zeichen von Demenz? Brandenburg wird älter und auch um Ahrensfelde macht die Entwicklung keinen Bogen.   Nach den letzten Daten leben bei uns 3.833 Einwohner über 65 Jahren. Aber wächst mit ihrer Zahl auch ihr Einfluss auf das Geschehen in unserer Gemeinde?...