Die deutsche Sprache - ein zu schützendes Kulturgut und kein Trödel auf dem Basar


Es ist mehr eine Grabrede zum Tag der Muttersprache. Migrationsfrenetiker mögen mir es verzeihen. 
Ist die Sprache, ist unsere Sprache ein Kulturgut? Na aber sicher. Eine Nation zeichnet sich durch eine gemeinsame Sprache aus. Nicht umsonst heißt es: Die Sprache ist die Seele eines Volkes und der Schlüssel zur Welt. Gut, dass Abiturienten, wohlgemerkt deutsche, ein sehr einseitiges wie mangelhaftes Vokabular haben, liegt nicht nur an unserem katastrophalen Bildungssystem und einem grün-sozialpolitisch verbrämten Lehrkörper. Die Pisa-Studie legt es offen! Das auch. Aber ob bildungsarme Politiker im Bundestag oder einseitig juristisch geformt. ihre Reden als Vorbild der Nation sind arm an Originalität, bescheiden im Ausdruck, kläglich in der Wortwahl und im Wortschatz unterdurchschnittlich. 
Hinzu kommt der Einfluss von Minderheiten, die das Gendern zum Diktat machen und das Deutsche zur Trottelsprache. "Wer seine Sprache nicht achtet und liebt, kann auch sein Volk nicht achten und lieben; wer seine Sprache nicht versteht, versteht auch sein Volk nicht, denn in den Tiefen der Sprache  liegt alles innere Verständnis und alle geistige Eigentümlichkeit des Volkes verhüllt." (Ernst Moritz Arndt.)

Nun ist es leider so, dass ein großer Teil der in Deutschland lebenden Menschen unsere deutsche Sprache nicht einmal in Ansätzen beherrscht. Nein, eine massive Einwanderung, ich halte es mit Lessings Nathan dem Weisen oder Friedrich II., die Toleranz gegen jedermann und jedem Glauben vertraten. Aber, die starke Einwanderung hat auch etwas mit dem Verfall unserer Muttersprache zu tun. Muammar Gaddafi, der gemeuchelte Diktator Lybiens sagte einmal, der Islam werde „Europa erobern, ohne einen Schuss abzufeuern.“ Es seien die Schöße der muslimischen Frauen, die Geburtenrate, die Europa in Besitz nehmen. Ein gewisser Ex-SPD-Politiker Sarazin schrieb in diesem Zusammenhang: "Deutschland schafft sich ab. "

Das Ballungszentren der Migration, Berlin gehört dazu, wo sich kaum noch ein Grundschüler in der deutschen Sprache verständlich, geschweige denn altersgemäß ausdrücken kann. Das ist kein Rassismus, liebe Leute, sondern eine Tatsache und hat etwas mit dem Verfall der nationalen Kultur zu tun. Nun hat er aber in die rassistische Kerbe geschlagen, höre ich mache Schlaumeier sagen. Nein! Als Journalist habe ich still für mich einen Eid abgelegt, die deutsche Sprache zu schützen und zu pflegen, denn was soll sonst der wichtigste Auftrag der Journalisten sein? Nicht die Sprache zu verhunzen, Propaganda der Regierungselite zu verbreiten, wie es die feige, gewinnorientierte Massenpresse und die, die sich prostituieren und sich anmaßen, Journalisten zu nennen? Ich schäme mich für die Verkommenheit meines Berufsstandes.

Schon werden die Ansprüche von sogenannten Kulturministern auf ein peinliches Niveau heruntergedrückt und es wird Schreiben wie Hören unterrichtet. 

Das phonologische Prinzip, schreiben wie hören und sprechen - ist ein ungestrafter Mordversuch gegen die deutschen Sprache


Denglish und Turkdeutsch sind heute Orthografie, da kann die Dudenredaktion, übrigens ein Haufen von opportunistischen Germanisten, machen, was sie will. Der Duden, was ist das überhaupt noch? Er verstaubt in den Buchhandlungen und den Bücherregalen vergangener Generationen. Warum hat sich diese Sprachinquisition zum Verhunzen nicht etwas anderes ausgesucht, als die deutsche Sprache? Und die ARD reiht sich fröhlich ein mit einer "einfachen, barrierefreien Sprachform" in den Nachrichten. Sieht sie ihren Bildungsauftrag darin, das Niveau ihrer Sprache dem der aktuellen Berichterstattung anzugleichen? Und dafür bezahlen wir auch noch Gebühren! Das ist eine sehr ernste Sache. Warum? Weil Sprache Ausdruck des Denkens ist. Und es ist eine wissenschaftlich bewiesene Tatsache, dass das Verderben einer Sprache die Degeneration auch des Denkens bedeutet. Und das im Landen der einstigen Dichter und Denker!

Aber warum hat die UNESCO die Muttersprache unter Schutz gestellt und ihr einen weltweiten Feiertag gewidmet, den 21. Februar? Weil das mit der Identifikation einer Nation zu tun hat. Denn man kann doch nicht so einfach eine Kultur opfern oder so verwässern, dass nicht mehr viel an Substanz übrig bleibt, nur um irgendwelchen Ideologien genüge zu tun. Das ist doch krank. Die Muttersprache eines jeden Landes wurde unter Schutz gestellt, weil sie das National- und Zusammenhörigkeitsgefühl jeder Nation ausmacht, ihre Geschichte, Kultur, ihres Werdens und ihre Tradition. Und weil die UN deshalb dazu auffordert, dass jede Nation, bei aller Zugehörigkeit zur Weltgemeinschaft ihre Sprache pflegen und für sie werben soll. 

Wilhelm von Humboldt - Sprachwissenschaftler mit einem IQ von 175 - Gründer der Berliner Humboldt-Universität  
"Die wahre Heimat ist eigentlich die Sprache."

Der Schutz der Sprache wäre also eine der wichtigsten Aufgaben jeder Regierung in Deutschland. Aber die Dilettanten zeichnen sich durch eine Zerstörung des Deutschen aus und versuchen einander dabei noch zu übertreffen. Und unsere Jugend? Bildungsfern, migrationszugehörig und von Amerikanismen beseelt, interessiert nicht ihre Verantwortung gegenüber der Geschichte und Zukunft. Sie hat aber nicht das Recht, die Geschichte, nebst Traditionen, Kultur und Sprache, abzuschaffen und in einem Anfall von Selbstsucht die Zukunft dieser Traditionen und Kulturen zu gefährden. Und wenn die Sprache, wie Schiller sagte, Spiegel einer Nation ist, dann sollten wir täglich darauf gefasst sein, dass der Spiegel zerspringt oder blind wird. So, das war mein Hilferuf als Journalist und Schriftsteller, sachlich, kritisch und optimistisch wie immer.

Foto: Autor, Cartoon, Autor nach Lo Graf von Blickensdorf, Archiv (2)




Beliebte Posts aus diesem Blog

Wer fragt, der lernt, oder es ist Hopfen und Malz verloren (Achtung Satire)

Nur Ungereimtheiten um den geplanten Anbau für den SV 1908 "Grün-Weiß Ahrensfelde?

Neues aus der Provinz -was sonst noch passiert - diesmal in Lindenberg