Unfähigkeit und Unwille des Vereins GWA seine Versprechen gegenüber den Anwohnern einzuhalten


Wieder einmal Lärm und Missachtung der Gesetze, wieder einmal Grün-Weiß. Eine unendliche Geschichte, die nicht nur mir auf die Nerven geht. Ja, kein Sonntag, an dem in der Ruhezeit künftige Möchtegernprofis, kaum der Mutterbrust entwöhnt, auf den Kunstrasenplätzen des Vereins Grün-Weiß-Ahrensfelde, die eigentlich der Gemeinbde gehören, so viel Geld haben wir schon in den Verein gesteckt und in den Rasen vergraben, missachten und glauben, sich sich über Gesetz und Ordnung hinwegzusetzen, um ihren Ligaträumen nachzugehen. Dutzende Anzeigen der genervten Anwohner stapeln sich im Ordnungsamt, die es sie kaum bearbeiten kann. Weiß die Vereinsführung um Sportsfreund Lachmann nichts von der Belästigung? Aber sicher. Kann oder will er nichts tun, obwohl doch Kameras gegen Vandalismus die Plätze überwachen? Gut, Vandalismus zeichnen sie nicht auf, aber Ordnungswidrigkeiten ohne Zahl. Ist es Unwille oder Unvermögen des Sportvorstandes? Aber sicher. 

Weshalb soll, frage ich die Gemeindevertreter, ein Verein von uns gefördert werden, der Ordnungswidrigkeiten und Rücksichtslosigkeit gegenüber Anwohnern zulässt, die andererseits seine Existenz, seine Werden und Wachsen mit ihren Steuern bezahlen? Ist das nicht ein Irrsinn? Aber bei uns Alltag. Und die Gemeindevertreter schauen weg oder sind eng mit dem Verein verbunden, also befangen. 

Ich bin Anwohner und kein Gegner von organisiertem Vereinssport. Aber warum soll ich für etwas bezahlen, das Schwachsinn ist und vor allem ungesetzlich? Mache ich mich damit nicht mitschuldig, wenn ich das stillschweigend dulde, dass hier dauerhaft gegen Bundesgesetze und Verordnungen verstoßen wird? Weshalb sollen wir, soll ich einen Verein mitfinanzieren, dem meine Interessen und meine Gesundheit egal sind? So dumm bin ich nicht! Auf jeden Fall kann die Verwaltung um Bürgermeister Gehrke nicht auf ein Schallgutachten warten, bis gegen diese Zustände eingegriffen wird.   

Heißt es nicht im Gesetz: Eine willkürliche oder dauerhafte „Duldung“ von rechtswidrigen Zuständen durch Behörden ohne gesetzliche Ermächtigung ist unzulässig. Ja worauf wartet denn unser Erster Bürger noch? Warum waltet er nicht seines Amtes, wie es so heißt? Wer oder was hindert ihn daran? Nun, da hat jeder seine eigene Antwort, Vermutungen, Spekulationen. Wie dem auch sei,  es reicht eben nicht, stolz Barnims größten Verein wo es nur geht zu präsentieren, sondern als Bürgermeister und Verpächter der Sportplätze endlich die Einhaltung der Gesetze durchzusetzen. Duldung macht mitschuldig Punkt!

Mit dem Goetheviertel gibt es seit Jahren eine Baustelle, eine Problem. Angefangen von einem unverständlichen Beschluss der Gemeindevertretung, die Häuser des Goetheviertels wie meines so nah an einen Sportplatz bauen zu lassen. Damit sing gesetzlich vorgeschriebene Grenzwerte für ein Allgemeines Wohngebiet nicht einzuhalten. Nein, Herr Gehrke war damals noch  Bürgermeister von Lindenberg. Diesen baulichen Skandal verdanken wir vor allem Peter Hackbarth. Dass es schon damals nicht mit rechten Dingen zuging, ist offensichtlich. Solche dubiosen Entscheidungen reihen sich in Ahrensfelde durch die Zeit als eine Kette von  intransparenten und kaum nachvollziehbaren Fehlleistungen. Und dennoch ist auch für diese Glanzleistung, um nicht zu sagen diesen Skandal, Herr Hackbarth Ehrenbürger unserer Gemeinde geworden, der erste und einzige bisher. Also Bürgerinteressen  scheinen kein Kriterium zu sein.

Keine 20 Meter von einer Grundstücksgrenze zur Laufbahn auf dem GWA-Gelände, das widerspricht allen baugesetzlichen Vorgaben

Aber das hat sich bis heute mit der Erweiterung zum "Sportplatz der Zukunft" fortgesetzt ohne den Schutz der Einwohner gleichzeitig zu entwickeln, obwohl bei der Übergabe der fast halben Million Fördergelder versprochen. Versprochen - gebrochen. Ich würde gern wissen, warum sportliche Aktivitäten eines Vereins, in dem knapp 750 Ahrensfelder lediglich ihrem Hobby nachgehen, höher bewertet werden, als Gesundheit und Lebensqualität von ebenso vielen Anwohnern? Diese Frage konnte mir niemand bisher beantworten. Und die, die unsere Interessen vertreten sollten, die Gewählten, versagen wie seit einem Viertel Jahrhundert. Wohnt ja keiner hier und das Hemd ist ihnen näher als der Rock. 

Ach wie traurig ist es in unserer Gemeinde um Recht und Ordnung bestellt, wenn ein Falschparker für Minuten fix ein Knöllchen bekommt, bis  auf jene, die auf den Grünflächen der Zufahrt zum Sportplatz parken, wie nebenstehendes Foto belegt. Natürlich weiß ich, dass das Ordnungsamt nicht rund um die Uhr arbeitet und jedes Falschparken besonders am Wochenende ahnden kann. Aber weil die Verstöße schon sehr, sehr lange existieren und auch bekannt sind, hätte die Verwaltung schon längst handeln müssen, oder? Und so lange es nicht geschieht, löst GWA löst seine Parkprobleme wie es ihm gefällt. 

Es scheint rechtsfreie Räume zu geben in der Gemeinde und es sind offensichtlich nicht nur die GWA-Sportplätze

Aber es wird streng beamtentreu vorgegangen, die Anzeigen der Anwohner zu den Ordnungswidrigkeiten auf den Sportplätzen gründlich zu prüfen. Ja, das ist einerseits rechtens, aber andererseits eine Diskreditierung der Bürger, weil ihnen so misstraut wird, dass die Anzeigen, auch meine seit zwanzig Jahren, wirklich den Tatsachen entsprechen. Und das Beste, im Ordnungsamt weiß jeder Mitarbeiter, dass die Anzeigen zu recht gemacht werden. Ja, selbst der Bürgermeister weiß das und das ist langes, betrübliches Kapitel in Fortsetzungen, an dem auch viele Gemeindevertreter fleißig mitschreiben, besonders der Ahrensfelder Wählergemeinschaft, zu denen auch Vereinsvorsitzender Lachmann gehört. Ist dieser Zustand zu ändern? Er muss und ich bin dabei, sachlich, kritisch und optimistisch wie immer.

Fotos: Autor (2), Google Earth, Gemeinde Ahrensfelde (bearbeitet), Detlef H. (bearbeitet)


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