Friedliche Weihnachten überall und immer
Wir haben uns in der DDR damals geschworen, Schwerter zu Pflugscharen zu machen, also dem Krieg die Waffen umzuschmieden, nun auch die von Rheinmetall, und Thyssen Krupp. "Stille Nacht" ließen 1914 britische und deutsche Soldaten spontan nicht nur die Waffen ruhen, sondern so verrückt es klingt, sie trafen sich im Niemandsland, umarmten sich und tauschten Geschenke. Ein Ereignis der Menschlichkeit inmitten eines erbarmungslosen, unmenschlichen Krieges. Wenn also bei uns die Kerzen brennen, sollten wir uns nicht dagegen wehren, dass woanders die Erde brennt und es auch bei uns Menschen gibt, die Weihnachten in die Kirche gehen, die Botschaft Frieden auf Erden vernehmen und dennoch Waffen produzieren für Kriege und so Handlanger des Tötens sind? Und ich frage mich, was sind das für Menschen?
Ich bin nicht bibelfest, aber heißt es nicht im Lukasevangelium:"Frieden den Menschen auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen." Joachim-Friedrich Martin Josef Merz hat nach seiner Wahl zum Bundeskanzler, so wahr ihm Gott helfe, geschworen, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden, daran sollte er sich zu Weihnachten und nicht nur dann erinnern.
Weihnachten ist der Tag, der die Zeit anhält, Stunden und Tage der Besinnung, kein Kalendertag, sondern eine Geisteshaltung, die dem Frieden gewidmet ist, einHineinhören ins Herz, in dem kein Platz ist für Völkerhass und Krieg. Diesen Geist des Weihnachtsfestes lasst uns bewahren. In diesem Sinne allen ein Weihnachtsfest des Friedens wünscht Ihnen
