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Es werden Posts vom Dezember, 2025 angezeigt.

Ein gutes, friedliches, menschliches und glückliches 2026

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  Wir nehmen Abschied von einem Jahr, dass mit so viel Hoffnungen begonnen hatte und so viel Enttäuschungen brachte. Ob im Gaza-Streifen oder in der Ukraine, in Syrien oder am Horn von Afrika, ob in Venezuela oder Afghanistan. Ja, auch hierzulande war Vertrauen und Zuversicht in eine neue Regierung vieler Orten groß, die so viel Versprechungen vor der Wahl gemacht hatte und noch mehr nach der Wahl gebrochen hat. Ein nie dagewesener Wahlbetrug unter dem Applaus oder dem Stillhalten der Grünen und der Linken. In Deutschland blieben auf der Strecke  Diplomatie bei Konflikten, Anstand und Ehrlichkeit, Wahrheit, Freiheit der Medien und der Meinung, Bildung und Gesundheit und der millionenfach erklärte Willen des Volkes.   Auf der Strecke blieben Frieden und Völkerverständigung rund um den Erdball; droht von Irren angeheizt und propagiert die Gefahr eines Nuklearkrieges, der die menschliche Zivilisation, die sich in tausenden Jahren vervollkommnete, in wenigen Stunden vernich...

Göttin Demeters Besuch in Ahrensfelde - fast ein modernes Märchen

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Es begab sich einmal, dass die Göttin Demeter, der Zeus den Feldbau und die Tierzucht übertragen hatte, sich vom Olymp hernieder ließ, um einmal zu schauen, nachdem so viel Jahre vergangen waren, seit Prometheus mit seiner Gutthat die Menschen und Tiere erschaffen hatte, was aus ihnen so geworden sei. Und es geschah, dass sie ausgerechnet in Ahrensfelde niederkam, unweit des landwirtschaftlichen Totalverderbnis Bärlin/Cölln, denn Hunde und Katzen gehören nun einmal nicht zu den Tieren, die sich zwar vermehren, aber nicht  der Menschen Nahrung sein sollten. Jedenfalls nicht in Teutonicum.  In einem Flecken namens Lindenberg traf sie auf den Gelegenheitsbauern Wilfried, und wunderte sich, was der für niedertächtig Kühe neben dem Federvieh hatte. Er fütterte sie mit Gehauenen, was er Heu nannte. Und Wilfried entschuldigte sich, dass er ja des Amtes Bürgermeister war und seine Milch von seinem Salär locker im Supermarkt kaufen konnte. Was ist ein Supermarkt, wollte sie fragen, abe...

Friedliche Weihnachten überall und immer

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Ich wünsche allen meinen Lesern, ja allen Ahrensfeldern ein frohes, glücklichen, besinnliches  und vor allem friedliches Weihnachtsfest. Nicht nur in diesem Jahr, sondern immer und überall. Das sage ich, weil ich mehr im Ausland als zu hause gelesen werde. Also MIR, Peace, Schalom, Héping, Paix, Shanti  und Paz. Frieden, das hängt weder von Trump oder Putin ab, nicht den Kriegsfanatiker der NATO Rutte oder dem Verweser des faschistoiden Korruptionsstaates Selensky. Nein, für uns Deutsche einzig allein von den  Stipendiaten der Konrad-Adeneuer-Stiftung, den CDU-Oberstleutnanten der Reserve Kiesewetter und Wadepuhl, dem Fahnenjunker d. R. Merz und ihren militärischen Vorgesetzten, dem Obergefreiten der Reserve Boris Pistorius.  Wir haben uns in der DDR damals geschworen, Schwerter zu Pflugscharen zu machen, also dem Krieg die Waffen umzuschmieden, nun auch die von Rheinmetall, und Thyssen Krupp. "Stille Nacht" ließen 1914 britische und deutsche Soldaten spontan nicht n...

Steht der Sportverein Grün-Weiß Ahrensfelde 1908 über dem Gesetz? - Bürgerdialog 16

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Natürlich nicht. Aber warum diese provozierende Frage? Nun, unsere Geduld als Anwohner der "Sportstätten der Zukunft" von Grün-Weiß Ahrensfelde wird auf eine harte Probe gestellt. Was hat der Bürgerdialog bisher gebracht? Absichtserklärungen von der Gemeindevertretung, der Verwaltung und einige recht spärliche Resultate. Nein, in der Gemeindevertretung wurde beschlossen, ein neues und ehrliches Schallgutachten zu erstellen. Die Verwaltung hat dazu bis Ende März Bericht zu erstatten. Aber so ein Schallgutachten hängt ja von den Zahlen ab, mit dem es gefüttert wird. Also müsste der Verein Grün-Weiß Ahrensfelde 1908 (GWA) sprichwörtlich die Hosen runterlassen und reelle Zahlen liefern, wann gespielt und wann von wem trainiert wird.  Aber das wird nicht geschehen, denn der Vorsitzende von GWA, Herr Lachmann wähnt sich seiner Lobby in der Gemeindevertretung sicher und zudem scheint er seinen Laden nicht im Griff zu haben. Denn trotz Dialog und Zusicherungen gehen die Lärmbelästigu...

Ein Plädoyer für die unterschätzte Einwohnerfragestunde

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Ich bin, wenn das auch einige Gemeindevertreter nervt, eine feste Größe in der Einwohnerfragestunde in den Gremien unserer Gemeindevertreter. Das war auch in der letzten Beratung der Gemeindevertreter 2025 so. Es waren zwar einige Besucher anwesend, aber niemand meldete sich zu Wort. Ungläubig schaute der Vorsitzende, Herr Kusch, in die Runde und fragte, ob nicht einmal ich Fragen hätte. Hatte ich! Auf ein verhalten vielleicht dümmliches Gelächter erklärte ich, dass ich das Recht eines fragenden Bürgers wahrzunehmen, nicht als Selbstdarstellung sehen würde. Das hätte ich als erfolgreicher Schriftsteller und neuerdings auch als der meistgelesene  (670 internationale Aufrufe an einen Tag)  unabhängige Blogger in der Gemeinde nicht nötig. Nein, es ist meine feste Überzeugung, hier Bürgerinteressen zu vertreten, die oft in den Gremien eine untergeordnete Rolle spielen. So versuche seit Jahren, mit Fragen und Argumenten zu Problemen in der Gemeinde und zu Anträgen der Fraktionen ei...

Die Crux in Ahrensfelde mit einem aktuellen Landschaftsplan

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Also einen Landschaftsplan aufzustellen, ist keine Sache des guten Willens einer Gemeinde. Der Gesetzgeber in Brandenburg fordert es als "pflichtige Selbstaufgabe" und zwar immer dann, wenn   wesentliche Veränderungen von Natur und Landschaft  im Planungsraum eintreten, vorgesehen oder zu erwarten sind. Dies ist typischerweise der Fall, wenn Gemeinden als Träger der Bauleitplanung den Flächennutzungsplan erstellen.  Soweit, so klar. Nun wurde immer wieder, und das seit Jahren, vom einstigen Gemeindevertreter  Seiler, Fraktion Freie Wähler/BVB, verlangt, bei größeren, die Natur beeinträchtigenden Bauprojekten, parallel einen  Landschaftsplan aufzustellen oder ihn zu aktualisieren. Ja und? Das wurde, soweit ich mich erinnern kann, immer wieder vom Fachbereichsleiter Ortsentwicklung Schwarz abgelehnt. Ob mit dem Argument, dass die Eingriffe in Natur und Landschaft zu vernachlässigen seien oder es ja einen Landschaftsplan gäbe. Und weil niemand der Gemeindevertre...

Was interessiert die Welt Ahrensfelde und Beiträge eines Dorfbloggers?

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  Ich werde zu diesem Beitrag durch eine ganz einfache Tatsache gezwungen. Mein Blog geht durch die Decke. Google Analytics wertet täglich aus, wie oft und wo dieser Blog "Moreikes Ahrensfelde" hochgeladen wird. Und es ist sicher nicht meine Bekanntheit als Autor von 20 Büchern über dreihundert Jahre Zarendynastie in Russland. Jedenfalls gibt es seit kurzer Zeit ein zunehmendes Interesse zu erfahren, was in Ahrensfelde, in Brandenburg und Deutschland los ist. Vor allem in Ländern, die in Datenverarbeitung und Künstliche Intelligenz sehr weit fortgeschritten sind.  In der ersten Dezembertagen wurden meine Beiträge in Singapur 325mal, in den USA 268mal und in Hongkong 171mal herunter geladen. Insgesamt in 24 weiteren Ländern. In Deutschland, und ich hoffe doch vor allem in Ahrensfelde, an diesen Tagen 302mal. Allein am 10. Dezember waren es 670 Leser. Also was in Ahrensfelde so passiert, fliegt im Zeitalter des Internets um die Welt. Sicher scheint das Interesse, wie die kleins...

Hoffnung - unsere Jugend ist klüger und politisch engagierter als die Linke

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Es ist eine Nachbetrachtung. Denn ich weiß nicht, wie viele Schüler gegen den Wehrdienst protestiert haben und die offiziösen Medien werden es nicht korrekt verbreiten. Wenn nicht die Polizei, so wurden die Zahlen auf 55.000 herunter gerechnet. In 100 Städten wurde trotz massiver Einschüchterungen demonstriert mit viel Fantasie bei den Transparenten.    „Die Reichen wollen Krieg – die Jugend eine Zukunft!“   Doch gerade in dieser Zeit, als Bundeswehragitatoren in die Schulen ausschwärmen, um zu agitieren, wie toll es doch ist, seinem Land zu dienen, zeigt die Jugend zivilen ungehorsam. Und dass, obwohl die uniformierten Klassenbesucher nichts unversucht lassen, das Leben unter dem Stahlhelm in den schillerndsten Farben auszumalen. Da ist von Kameradschaft die Rede, Von Abenteuer, Test der eigenen Grenzen, von Aufstiegschancen und Studienmöglichkeiten ohne lästige Aufnahmeprüfungen, von Dienst für das Vaterland, Ehre und allem diesen Eiapopeia für die Kriegstauglichkeit, w...

Als Christbäume vom Himmel fielen - eine todbringende Adventszeit?

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Ich gestehe und warne vorab, denn das ist eine andere Adventgeschichte. Aber angesichts der Kriegsvorbereitung und Hochrüstung in unserem krisengeschütteltem Land ist es für mich als Kind des Krieges keine friedliche Vorweihnachtszeit. Und nun zu den Christbäumen, an denen eigentlich nichts besonderes ist zur Weihnachtszeit. Gemach, denn die Geschichte, jedenfalls wenn sie nicht verfälscht wird, kennt eine andere Bedeutung. Im Jahr 1944 wurde Berlin, das schon in Trümmern lag, fast jede Nacht und jeden Tag vor britisch-amerikanischen Bombern besonders stark heimgesucht. Einige Stadtteile waren so zerstört, dass die Berliner schon von Klamottenburg statt Charlottenburg sprachen oder Trichtersfelde, statt Lichtersfelde und Stehnix von Steglitz: Doch der Sarkasmus spiegelte nicht die ganze Not und das Elend der Vorweihnachtszeit wieder. Ich will hier nicht von Hungerrationen, den ungezählten Nächten im Keller schreiben und Durchhalterepressalien gegenüber den Erwachsenen. Aber den anglo-a...

Wenig Neues aus dem Hauptausschuss - eigentlich wie immer

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  Ja, ich verstehe viele Ahrensfelder, die den ersten Montag im Monat lieber in der Familie verbrinden, denn den Hauptausschuss zu besuchen. Eines vorweg. Der Hauptausschuss nennt sich nicht nur so, er ist es in seiner Funktion und Zusammensetzung, weil erstens alle Fraktionen in ihm vertreten sind und auch der Bürgermeister. Ihm ist angetragen, zweitens auch den Bericht des Vorsitzenden zu geben, das ist eben so. In anderen Gemeinden ist er selbst der Vorsitzende des Hauptausschusses, was ungeheuer praktisch ist wegen seiner kommunalpolitischen Erfahrung und einem Informationsvorsprung. Ganz zu schweigen, dass das auch noch Geld spart. Bei uns ist es nun Herr Stock (AWG/BVE), der stellvertretender Vorsitzender dieses Gremium war. Und nun nach dem Tod des Vorsitzenden diese Funktion übernahm. Ob  die Kommunalverfassung das so vorsieht, will ich einmal dahingestellt lassen, denn die CDU hat nun keinen Vertreter mehr im Hauptausschuss. Aber wenn ein neues Mitglied aufgenommen ...

Ein Advents- Event des Ehrenamts - der Blumberger Weihnachstmarkt

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Die Reihe der Weihnachtsmärkte in der Gemeinde  eröffnet Blumberg. Und es ist nicht nur kalendarisch der Erste. Er hat so einiges für sich. Zuallererst wird er auch von den Vereinen des Ortes getragen. Natürlich sind die Jäger da zu nennen, deren Wildbraten wie immer eine Delikatesse ist. Der Kulturverein bietet auch wieder Jochen Wünsches begehrten Kalender 2026 an und schon die begehrten Karten für den traditionellen Winterball, eine dörfliche Tradition, die hier wiederbelebt wurde. Auf dem Berliner Platz und rings herum gibt es keinen Krawall und abends keine Böllerei, nur ein weihnachtliches Programm, zu dem die Chorgemeinschaft des Ortes und die Blechbläser ihr Bestes gaben.  Das ging schon mittags los mit einem lustigen Kinderprogramm Pipo und Pipolina aus Potsdam, also PPP, bei dem auch die Erwachsenen auf ihre Kosten kamen.  Die Kindereisenbahn drehte ihre Runden, indessen sich die Eltern nach Glühwein und Bratwürstchen, Quarkkeulchen, Waffeln oder Knoblauchbrot u...