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Neues aus der Provinz - was sonst noch passiert - diesmal in Ahrensfelde

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Das Aktuellste vorweg. Bei der Wahl zum Vorsitzenden des Hauptausschusses bei der Gemeindevertretung von Ahrensfelde hat sich im zweiten Wahlgang Frau Hübner (CDU) gegen Herrn Stock (AWG/BVE) durchgesetzt. Der   Finanz-ausschuss im Februar fällt aus. Hoffentlich nicht deshalb, weil keiner weiß, woher die 2,43 Millionen Euro für das sogenannte Jugend- und Seniorenhaus von Grün-Weiß-Ahrensfelde kommen sollen! Whiskey ist nun wirklich nicht das Nationalgetränk der Deutschen und auch nicht das erste harte Getränk, das über den Tresen in Ahrensfelde ginge, wenn es denn hier noch einen Tresen gäbe. Und dennoch haben es einige  Ahrensfelder geschafft, den schottischen Hochprozentigen zum Kulturgut auszurufen. Wie anders kann gewertet werden, dass die Arbeitsgemeinschaft Kultur nicht nur das Whiskeyfest zur Tradition erhebt, sondern auch noch als nationales Erbe feiert und als Begründung seines Antrags auf 5.000 Euro Förderung der Gemeinde anführt, obwohl für dieses verkostende Gelage...

Von Wahlen und Wundern oder ist alles schon in Sack und Tüten?

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Am kommenden Montag muss ein neuer Vorsitzender des Hauptausschusses bei der Gemeindevertretung gewählt werden. Das schreibt die Kommunalverfassung vor, wenn sich seine Zusammensetzung ändert. Frau Hübner (CDU) ist in den Ausschuss nachgerückt. Eigentlich ist es Usus, dass in vielen Orten der Bürgermeister diesen Ausschuss leitet, weil er die meiste kommunalpolitische Erfahrung und Übersicht hat. Seit Jahren gibt er bei uns den Bericht des Ausschussvorsitzenden, was dafür spräche. Herr Gehrke beantwortete meine Frage mit der Ahrensfelder Besonderheit damit, dass er schon mit anderen Aufgaben überlastet sei. Das ist insofern schade, weil das uns in der Zeit der knappen Kassen, wir haben ein Minus von 1,4 Millionen Euro im Haushalt, ein paar Euro sparen würde. Wussten Sie, dass der Vorsitzende des ohne Zweifel wichtigen und mit besonderen Rechten ausgestatteten Ausschuss monatlich eine Aufwandsentschädigung von 280 Euro erhält? Mit dem Sitzungsgeld von 85 Euro wären das im Jahr als 4.380...

Neues aus der Provinz -was sonst noch passiert - diesmal in Lindenberg

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  In Lindenberg nichts Neues? Ja und nein! Nach dem Tod des langjährigen Ortsvorstehers Meuschke stand die Wahl seines Nachfolgers an. Evelyn Freitag (BVB/FW), die Kandidatin mit den meisten Stimmen  bei der letzten Kommunalwahl, hatte sich jeweils als Ortsvorsteherin und später als Stellvertreterin vorgeschlagen. Sie und Sven Richter (Bürger für Ahrensfelde) stimmten für die engagierte Gemeindevertreterin. Es wurde aber  Herr Jürgen Heinicke (Kandidat der AfD) zum neuen Ortsvorsteher gewählt, mit drei zu zwei Stimmen. Sein Stellvertreter ist nun mit gleichem Wahlergebnis Sven Salzmann (CDU).  Danach  ist, unschwer zu schlussfolgern,  Herr Heinicke mit den Stimmen der SPD und CDU zum Ortsvorsteher gewählt worden. Auch wenn es Herrn Berger (SPD) bei der letzten Wahl peinlich war, dass öffentlich wurde, was logisch zu schlussfolgern war, dass auch er Landwirt Heinicke zum stellvertretenden Ortvorsteher von Lindenberg wählte. Er schreckte sogar sogar vor einer...

Bezahlt künftig jeder Ahrensfelder 166, 44 Euro für ein Grün-Weiß-Jugend- und Seniorenhaus? (II)

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Die Frage ist zwar noch nicht aktuell, aber sie kann es werden, wenn die Träume vom größten Barnimer Sportverein wahr werden. Herr Sakawitsch, Abteilungsleiter Fußball beim SV 1908 Grün-Weiß Ahrensfelde (GWA), stellte am vergangenen Montag die Pläne für einen Anbau an das Sportlerheim, das sogenannte Jugend- und Seniorenhaus, in der Gemeindevertretung vor. Gut vorbereitet und organisiert, machte er mächtigen Eindruck bei den Gemeindevertretern. Gut organisiert waren auch die etwa drei Dutzend Claqueure meist in Grün-Weiß-Farben gekommen, die selbstredend brav nach dem Vortrag ihres Vertreters ihre Pflicht erfüllten. (Fast frenetischer Beifall.) Gut, wir waren zwar nicht auf dem Sportplatz, aber geschenkt. Ansonsten kam nichts, absolut nichts von ihnen. Was sonst?! Dass der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Herr Kusch, großzügig über den Beifall ohne kleine Ermahnung hinweg sah, mag auch daran liegen, dass er nicht annahm, dass die Grün-Weiß-Besucher jemals wieder so stark im Gemeinde...

Bezahlt künftig jeder Ahrensfelder 166, 44 Euro für ein Grün-Weiß-Jugend- und Seniorenhaus? (I)

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Ich hatte, naiv, wie ich bin, mit einem Sturm der Entrüstung einiger Gemeindevertreter angesichts der Tatsache gerechnet, dass sie vom Verein SV 1908 Grün-Weiß Ahrensfelde vorgeführt werden sollten. Ja, es gibt keine Zusage für Förderung zu einem Anbau an das bestehende Sportlerheim. Der Sturm blieb aus, nicht der kleinste Windhauch durchwehte die Januar-Beratung der Gemeindevertreter. Was haben die Leute für ein Selbstwertgefühl? Und was ist mit dem Verhaltenskodex, schon vergessen?  1.  Wir arbeiten in der Gemeindevertretung grundsätzlich vertrauensvoll und stets wertschätzend  miteinander.  4.    Unsere Äußerungen haben nach bestem Wissen und Gewissen der Wahrheit zu entspre chen.  Und  8.    Im Rahmen unserer Kontrollfunktion gehen wir  Gemeindevertreter   verantwortungs bewusst mit den Ressourcen und dem Vermögen der Gemeinde um. Was war für mich noch interessant und erwähnenswert? Im den Gemeindevertretern vorliegenden In...

Nur Ungereimtheiten um den geplanten Anbau für den SV 1908 "Grün-Weiß Ahrensfelde?

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Zuerst der dicksten Hund: Im vorliegenden Antrag der gemeinsamen Fraktion AWG/BVE Fördermittel für ein Jugend- und Seniorenhaus bei Grün-Weiß zu beantragen, der am Montag auf der Tagesordnung steht, wird wissentlich die Unwahrheit gesagt, sprich gelogen. Ja, das ist starker Tabak, aber ich frage mich, wie ernsthaft Fraktionen Anträge zuvor diskutieren und prüfen und wie ernst sie ihre Kollegen in der Gemeindevertretung nehmen? Da heißt es im letzten Satz der Begründung:  Weder erfolgte eine mündliche Zusage noch wurde eine Summe zugesichert. Das ist Wunschdenken des Vereins. Damit soll wohl den Gemeindevertretern suggeriert werden, man könne ruhig zustimmen, die Fördermittel sind so gut wie sicher. Und das ist falsch. Denn es gibt nicht einmal eine Richtlinie, nach der die Mittel zugesprochen werden, das haben Landessportbund und Kreissportbund auf Anfrage bestätigt. Also ist diese Aussage der Einreicher eine dreiste Lüge, oder? Es gab lediglich eine Umfrage, welche Vereine Bedarf ...

Der SV 1908 "Grün-Weiß" Ahrensfelde e.V. ist uns lieb, aber auch teuer

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Ja, liebe Leute, ich habe gefragt, ob die Finanzwünsche des  SV 1908 "Grün-Weiß" Ahrensfelde e.V. (GWA) nicht langsam ein Fass ohne Boden sind? Das hat mir wiederum Ärger eingebracht. Aber das geht mir an der linken Schulter vorbei und ich werde als ebenso engagierter, wie aktiver und kritischer Bürger Ahrensfeldes nicht aufhören, Fragen zu stellen. Klar ist, Vereine, und das gilt auch für den GWA, sollten sich selbst tragen. Das sichert ihre Eigenständigkeit, stärkt das Gemeinschaftsgefühl, fördert die Eigenverantwortung und ist ein Kriterium für die Gemeinnützigkeit. Pi mal Daumen sollen die Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen vier Fünftel und der Rest Spenden und Einnahmen eigener Aktivitäten ausmachen. Aber das schafft unser Verein GWA nicht und erhält völlig zu recht neben anderen auch von der Gemeinde Zuschüsse für seine sportliche und soziale Rolle in Ahrensfelde. Nur stellt niemand, und das verwundert doch,   bei uns die Frage, wie weit belastet der Sportverein die Gemei...

Warum können oder wollen unsere Gemeindevertreter nicht rechnen?

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Nein, das ist kein Vorwurf, nur eine Frage. Sie wird gleich beantwortet und wie immer geht es um ihre Entscheidung, neuem Siedlungsbau ihre Stimme zu geben. Bis auf Ausnahmen, die viel gescholtenen "Bürger für Ahrensfelde", die ihrem Namen alle Ehre machen. Ich habe ja schon einmal gesagt, dass ich eine Sendung beim Rundfunk hatte, die recht erfolgreich war und "Gedanken um Zahlen und Begriffe" hieß. Und seitdem kann ich es mir nicht abgewöhnen, Verschiedenes durchzurechnen, schöne oder unschöne Begriffe unter die Lupe zu nehmen. Aber bleiben wir dieses Mal bei den Zahlen. Die Gemeindevertretung hat beschlossen, dass Investor Winter an der Birkholzer Allee auf 11 Hektar sein Winterdorf, wie ich es nenne, bauen lassen darf. Ganz abgesehen davon, dass kluge Leute in der Gemeinde das als Schlüssel für das Tor sehen,  die ganzen 31 Hektar bis zur Ahrensfelder Straße zuzubauen. Auch geht es diesmal nicht um den Verlust von Pflanzen und Tieren, von Mikroorganismen und den...

Reisefreiheit - aber nicht mehr heute und nicht mehr überall hin

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Ein sehr nachdenklicher Beitrag zum Internationalen Tag der Urlaubsplanung am 11. Januar. Einst habe ich sie in unserer 17Millionen-Republik so manches Mal vermisst, die Freiheit, nach Paris zu reisen, die Schätze des Louvre mit der Mona Lisa von Leonardo da Vinci zu bestaunen oder auf dem Friedhof  Père-Lachaise an Heines Grab ein paar Blumen vorbei zu bringen und den Malern auf dem  Place du Tertre in Montmatre über die Schultern zu schauen. So sehr mich auch die Weiten Russlands, der Baikal und die Taiga gefangen nahmen, die Tretjakow-Gallerie in Moskau und das Ballett vom Petersbu rger Marinskij-Theater, ich wollte alles sehen. In Florenz die Uffizien mit der "Geburt der Venus" von Botticelli oder Raffaels "Madonna mit dem Distelfink", im Prado in Madrid den "Garten der Lüste" von Hieronymus Bosch. Es war einfach nicht möglich, zu jener Zeit.  Stacheldraht und Beton versperrten den Weg westwärts zu den Wünschen und vielleicht auch Träumen. Und als dies...

Geht es 2026 weiter im Bürgerdialog?- Aber sicher!

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Ja, ich habe geschrieben, dass sich im neuen Jahr wenig bei uns ändern wird. Es sind die alten, besser gesagt gleichen Leute, sowohl oben im Rathaus als auch in der Gemeindevertretung. Das muss ich ein wenig revidieren. Für den Bürgerdialog, für die Anwohner der Siedlung Goethestraße ist das ein Jahr, in dem sich einiges verändern muss, zum Besseren. Es geht dabei vordergründig nicht um ein neues Schallgutachten, die Lärmbelästigungen der Anwohner durch den Spiel- und Trainingsbetrieb auf den Grün-Weiß-Plätzen werden von niemanden mehr bestritten. Also geht es jetzt um wirksame Schallschutzmaßnahmen und dabei um die beste, heißt langfristige, ökologisch sinnvolle, machbare und finanziell tragbare Lösung. Also Schallschutz und da ist eine Wand unser Favorit, nicht mehr und nicht weniger! Ändern muss sich auch der Trainings- und Spielbetrieb auf allen drei Plätzen. Wie uns die Verantwortlichen des zuständigen Fußballverbandes mitgeteilt haben, ist Grün-Weiß-Ahrensfelde nicht nur Herr auf...